Full text: Hessenland (5.1891)

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Notref 
Ohm, Amanaha, 
Ottrau 
Pfife, Phiopha 
Reichenbach 
Rimbach 
Rhina, Rinaha 
Rodenbach 
Rombach, Rohunbach 
Ronaha (aus Rohonaha) 
Rosbach 
Sontra 
Schwalm, Sualmanaha 
Sichelbach. 
Schweinfe, Swinefa 
Twiste 
vergl. Tuwesten, Zwesten. 
Treisbach 
Truse, Drusanda 
Vockenau 
Wichoft 
Urf (aus Urafa) 
Use und Ausbach 
Wahlebach, Waldahe 
Warme 
Weddeman 
Wetter, Wetteraha 
Wehre 
Wohra, Waraha 
Zillbach 
Nothar, Nother, F. 
Amo, Amano, D. Amino, W. 
Otheri, P. 
Bio, F. Piho, Laur. Pie, P. 
Richo, F. Reiccho, Necrol. S. Gail. 
Rimo, F. 
Rinus, F. 
Rodi, F. 
Roho, F. 
Roho, F. 
Rosa, F. 
Sundheri, D. 
Notger, Notburgis, F. 
Amanolt, Amanulf, F. 
Authari, F. 
Richart, Richboto, F. 
Rimolt, Rimulfus, Rimistein, F. 
Rinfred, Rinolt, Rinulf, F. 
Rodobert, Rodorich, F. 
Rohfrid, Roholk, F. 
Hrohhart, F. 
Rospert, Roslindis, F. 
Sundrolf, Sundarolt, F. 
Swala, F. Suelman, P. 
Sigilo, F. 
Suuein, P. Sweino, R. Suin, P. 
aus einem Namen, dessen Stamm 
in dem goth. Verbum thvastjan 
sich findet. 
Traso, F., oder ursprünglich Tragis- 
bach, von Trago, F., wie Dreisam 
aus Tragisamo. 
Drusunda, R. 
Vocco, P. 
Wicho, B. Wico, P. 
Uro, P. 
! Usso, F. Uzo, P. 
i Waldo, F. 
! 
| Widiman, F. 
; Wither, Witar,Witer,F. Wadheri, 
! Wero, F. 
iWoro, F. Waro, B. 
|Zilo, F. 
Swinbert, F. 
vergl. auch Tuisto, Stammvater der 
Germanen, quem celebrant carmi- 
nibus antiquis. Tac., Germ. c. 2. 
Trasulf, P. Tresbert, B. Trage- 
boto, D. 
j Wichbert, Wichraban, F. 
jürald, Urolf, W. 
| Uswart, Usingus, P. 
I Waldhar, Waldomar, F. 
Warmedrudis, F. 
| Widukind, Widogast, F. 
i Withelm, Witmund, F. Wederich. 
! Werolf, D. 
1 Warman, Warmut, Warolf, F. 
! Zilimund, Zilward, F. 
Dasseler Winöerlieöchen, 
gesammelt und erläutert von Dr. Gustav EsKuche und Johann Lewalter. 
(Fortsetzung.) 
206) Dlau, blau Fingerhut, 
Wer hat das ganze Ehrengut! 
Jungfer sie muß tanzen 
In einem Nosen-Kranze, 
Jungfer, sie muß stille stehn, 
Dreimal, dreimal rumzudrehn. 
Schifflein, Schisslein, Kniee dich, 
Kniee dich zu meinen Füßen, 
Daß ich dir verzeihen muß, 
Einen mußt du küssen. 
Du bist der Schönste, der Schönste, 
And du bist der AUerfchönste. 
Die Kinder bilden einen Kreis, ein Kind in 
der Mitte dreht sich bei deren Gesang dreimal 
herum und kniet nieder; darauf geht es im 
Kreise herum, zeigt auf zwei Kiuder als die 
schönsten und nimmt ein drittes, als das aller 
schönste , an seiner Statt in die Mitte des 
Kreises. — Das Lied ist wahrscheinlich aus dem 
schon besprochenen mittelalterlichen Kranzsingen 
entstanden; die erste» Worte bleiben unklar, 
auch bei Bergleich mit dem süddeutschen Spruch: 
Nadle, Fädle, Fingerhut, Ist der Närin Heure- 
gut. Hier ist gewiß die blaue Blume gemeint, 
während Ehrengnt gewiß das Ehrenkränzlein 
bezeichnet. Schisilein ist entstellt aus Schäslein, 
hier soviel wie Mädchen; vgl. die umgekehrte 
Wandlung von Schiffchen zu Schäfchen in dem 
vom Meere zu uns gekommenen Spruche: Er 
hat sein Schäfchen im Trockenen, d. i. sein 
Schifslein aus der stürmischen See glücklich 
an's Land gebracht.
	        

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