Full text: Hessenland (5.1891)

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* 16. Uovember 1891* 
Das ^ Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich 
zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von U/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis 
beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Anzeigen werden mit 20 Pfg. 
für die gespaltene Petitzeile berechnet. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder 
durch den Buchhandel. aus Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kastei nimmt die Buchdruckerei 
von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen, ebenso Anzeigen an. In der Post-Zeitungsliste für -das Zahr 1891 
findet sich das „Hessenland" eingetragen unter Nr. 2847. 
Inhalt der Nummer 22 des „Hessenland": „Geistesgruß", Gedicht von Ricardo Jordan; „Hessenlands Ur 
bewohner", von P. Noll (Fortsetzung); „Kasseler Kinderliedchen", gesammelt und erläutert von Or. Gustav Eskuche 
und Johann Lewalter (Fortsetzung); „Nur eine Nacht", von H. Keller-Jordan; „So reißt sich eines los vom andern", 
Gedicht von Wilhelm Speck; Aus alter und neuer Zeit; Aus Heimath und Fremde; Hessische Bücherschau; Briefkasten; 
Anzeige. 
Geistesgruß. 
sl's Dir bisweilen nicht, als halte 
Sich Jemand neben Dir geregt. 
Als ob aus Deine beiden Hände 
Sich eine andre Hand gelegt? 
Ward Dir bisweilen nicht zu Muthe, 
Als habe man Dich leis' genannt, — 
And ahnst Du nicht, woher der Sauber, 
Der dann die Seele Dir umspannt? 
. . . Mein Sehnen ist's, das seine Flügel 
Müd' neben Dir zusammen schlagt 
And, vor Dir nieöerknieend, traurig 
In Deinen Schooß die Stirne legt. 
Ricardo Jordan.
	        

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