Full text: Hessenland (5.1891)

Das Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich 
zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von 11/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis 
beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Psg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Anzeigen werden mit 20 Psg. 
für die gespaltene Petitzeile berechnet. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder 
durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei 
von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen, ebenso Anzeigen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1891 
findet sich das «Hessenland" eingetragen unter Nr. 284?. 
Inhalt der Nummer 8 des „Hessenland": „Frühlingslied", Gedicht von Carl Weber; „Johann Friedrich 
Schannat". Eine Lebensssizze, entworfen von vr. Cornelius Will (Schluß); „Ein poetischer Wettstreit, geführt zu 
Marburg jetzt vor hundert Jahren", von G. Th. Dithmar (Schluß); „Die Murhard'sche Stadtbibliothek in Kassel im 
Jahre 1890/91"; „Verzoj nür net", Gedicht in Schwälmer Mundart von Kurt Ruhn; Aus alter und neuer Zeit; 
Aus Heimath und Fremde; Anzeigen. 
(riihlingslieö. 
^eber ein Weilchen 
j Blühen öie Veilchen 
Wieder ini <8rün, 
Würzige Düste 
Säuselnd öie Büste 
Milde öurchziehn. 
Vöglein im Walde 
Singen nun balde 
Wieder ihr Tieö, 
Kommen gezogen 
Aeber öie Wogen 
Fern aus dem Süd. 
Sonnige Strahlen 
Wieder bemalen 
Fluren und Hain, 
Nur meine Schmerzen 
Tief in dem Herzen, 
Bleiben allein. 
—iS--- - 
Hart Weber.
	        

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