Full text: Hessenland (3.1889)

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stellung war er zuerst in Kassel und dann in Mar 
burg bis zu seiner im Jahre 1878 erfolgten Ver 
setzung in den Ruhestand erfolgreich thätig. Als 
Frucht derselben erschienen in den Jahren 1878 und 
1879 die ersten beiden Hefte einer größeren histo 
rischen Arbeit unter dem Titel: „Beiträge zur Ge 
schichte Hessen-Kassels, Hessen-Frankreichs, welche die 
Geschichte Hessen-Kassels in seinem Verhältniß zu 
Frankreich von 1789 bis 1814 aktenmäßig darstellen 
sollte, leider aber nur bis zum Jahre 1806 gelangt 
ist. Den in den Jahren 1842 bis 1852 erschienenen 
8 Bänden „Bemerkenswerthe Entscheidungen des 
Kasseler Oberappellationsgerichts" folgten 1854 „Das 
Ehescheidungsrecht", 1858 „Die Sachverständigen im 
gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren", 1855 
bis 1857 „Der Gerichtseid" (3 Bände), 1861 „Der 
Beweis durch Schrifturkunden u und 1862 „Die 
Nichtigkeitsbeschwerde". W. W.-L. 
UniversitätsNachrichten. Der Universitäts- 
Kurator, Geheimer Regierungsrath Steinmetz zu 
Greifswald, ist in gleicher Eigenschaft nach Marburg 
versetzt werden. — Der Privatdocent der philosophischen 
Fakultät zu Marburg Dr. Alfred Feist ans Leipzig 
hat sich am 12. Februar in Frankfurt a/M erschossen. 
Beweggrund unbekannt. — Als Nachfolger des am 
I. April d. I. in den Ruhestand tretenden Professors 
der Jurisprudenz, Geheimen Raths Dr. Waschers 
leben in Gießen ist Professor Br. Kossak in 
Berlin berufen worden. 
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Ernst Hühn, Hosbuchhmiöler. 
Briefkasten. 
A. H. Hünfeld. Herzlichen Glückwunsch zum 40jährigen 
Dienstjubiläum (7. Februar). 
F. W. J. Preungesheim. Besten Dank. Wird in 
einer der nächsten Nummern zum Abdruck gelangen. 
C. R. Hohenstein Werden uns darnach richten. 
F. St. K ass el. Mit Interesse gelesen. Sie erhalten 
brieflich Antwort. 
J, A. Fulda, J. Sch. Gemünden. Sie erhalten 
das Gewünschte in den nächsten Tagen. 
A. T. Wien. „An meinem Herzen" sowie „der Ver 
bannte" empfangen und angenommen. 
J. Gr. Fulda. „Wohin?" wird erscheinen. 
M. X. Schmalkalden. 1. Für uns ungeeignet, sonst 
sehr hübsch. 2. Eine vortreffliche Uebersicht über die zeit 
genössische schönwissenschaftliche Litteratur bietet der „Lit 
terarische Merkur/.' ein kritisches und bibliographisches 
Wochenblatt, das im Verlage von H e rm ann W ei ß b a ch 
in Weimar erscheint. Sie finden in demselben lehrreiche 
Aufsätze über die Strömmungen, die sich in unserm Geistes 
leben geltend machen, eine umfassende kritische Rundschau 
über die neuesten Ereignisse, literarische Mittheilungen, 
Verzeichnisse der jüngsterschienenen Bücher u. s. w. Das 
wöchentlich erscheinende Blatt kostet nur 1 Mark monatlich. 
Dr. 0. ü. Hers seid. Freundlichen Dank für Ihre 
Zusendung. 
G. G. B erlin. Warum denn nicht? Senden Sie das 
Betreffende nur ein. 
A. H. Leipzig. Obwohl wir durch Ihr Zutrauen uns 
sehr geehrt fühlen, müssen wir doch die Wiedergabe Ihrer 
Gedichte dankend ablehnen. Wir möchten uns, so gerne 
wir Ihnen einen Dienst erweisen, mit unsern Lesern nicht 
verfeinden. 
A. W. Kassel. Der Beitrag wird erscheinen. Auch 
werden wir eine Besprechung Ihres Berichts in Kürze 
bringen. 
W. M. Es chwege. „Werd sehn" und „Schmerzen" 
ist ein Reim, für den Apollo den Marsyas vermuthlich nicht 
nur geschunden, sondern auch mit Petroleum begossen und . 
angezündet hätte. Lassen Sie das Dichten sein, wenn Sie * 
eine Spur Mitgefühles für Ihre Mitmenschen haben. 
G. IV. Kass el. Mit einer kleinen Aenderung (siehe letzte 
Strophe) aufgenommen. Und zwar sofort, da das Wetter 
ja entsprechend ist. 
G. 8. Bockenheim. „Glückliche Kindheit" ist sehr 
stimmungsvoll und wird gebracht. 
P. Sp. Marburg. Ihrem Wunsche sind wir in heu 
tiger Nummer nachgekommen. 
J. W. Br. Wilhelmsdorf. Wir freuen uns Ihrer 
Wiedergenesung und danken Ihnen für ihre Zusendung. 
Freundlichsten Gruß. 
K. R. Hana u. Das Versäumte soll noch nach 
geholt werden. 
K. N. Kesselstadt. Wir hörten lange nichts von 
Ihnen. 
IHB» sind noch einige Einbanddecken für 
den Jahrgang 1888 unserer Zeitschrift 
„Hefsenland" vorräthig. Abonnenten, welche 
darauf reflektiren, werden ersucht, dies bei der 
Redaktion zu melden. Sollten bei der Verkeilung 
der bestellten Einbanddecken in der vorigen Woche 
Versehen vorgekommen sein, so wird gebeten, die 
Redaktion davon zu benachrichtigen, damit sofort 
Abhilfe erfolgen kann. 
Redaktion der Zeitschrift 
„Hessentand". 
Verantwortlicher Redakteur und Verleger F. Zwenger in Kassel. — Druck von Friedr. Scheel in Kassel.
	        

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