Full text: Hessenland (3.1889)

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Das »-Hessenland", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, 
zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von ll/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis 
beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Inserate werden mit 20 Pfg 
ür die gespaltene Petitzeile berechnet. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder 
durch den Buchhandel, aus Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Redaktion 
Zordanstraße 15, und die Buchdruckerei von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen an. Zn der Post-Zeitungsliste 
für das Jahr 1889 findet sich das „Hessenland" eingetragen unt" Nr 2705. 
Inhalt der Nummer23 des „Hessenlandes": ..Spätherbstklage", Gedicht von D. Saul; „Der Name Hessen und das 
Chattenland sowie die Gebietsentwicklung der Landgrafschaft", Vortrag, gehalten zu Kassel im Verein für hessische Ge 
schichte und Landeskunde am 28 Okt. 18 9,von I)r. Fritz Seelig (Schluß); „Marburqer Pandektisten". II. Konrad Büchel, 
von F. Zwenger (Fortsetzung); „Pietü", Novelle von H. Keller-Jordan; „Die Grabstätte der Aebtissin Marianne von 
Stein", Gedicht von G. Th. Dithmar"; „Falter", Gedicht von Edgar Kramer-Bangert; Aus alter und neuer Zeit: 
„Heinrich Schütz, genannt Sagittarius" von Sch rank, ..Helius Eobanus Hessus", von A. Trabert; Aus Heimath und 
Fremde: Schönwlssenschaftliche Werke hessischer Dichter für Weihnachten 1889, von Dr. Seelig. 
palherbst. 
'■'F gieb er schreit' ich durch das Thal, 
Ir 1 Doch es liegt in Spätherbsttrauer; 
Von dem Himmel trüb und fahl 
Dinnt ein leiser Degenschauer. 
Gelbes Taub mit jähem Duck 
Fegt der Wind von Daum und Strauche, 
Weil öie Erbe keinen Schmuck, 
Die gestorbene, mehr brauche. 
Wer links dem Wiesensteig 
Halbversteckt in Dorngehegen 
Seh' ich einen grünen Sweig 
Sitternö sich im Winde regen- 
Sieh, so führte mich mein Gang 
In des alten Glückes Mitten, 
Da ich hinter Dlüthenhang 
Diesen Pfad mit Dir geschritten- 
All des Maien holde Sier 
Muß nun welk ;ur Erde wandern. 
Es verflog der Ten; - und wir 
Wissen nicht mehr Gins vom Andern. 
Wohl, daß mir noch leuchten mag 
In das Her; ein Deingedanke»- 
Wie in den Novembertag 
Emfam diese grüne Danke- 
A. Saul.
        

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