Volltext: Hessenland (3.1889)

Das „Hejscnilttid", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, zu Anfang 
und Mitte jeden Monats, in dem Umfange von ll/2—2 Sogen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig 
für hier und auswärts vierteljährlich 1 Mark 50 pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 pfg. Auswärts kann unsere 
Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen 
werden; hier in Kassel nimmt die Redaktion, Zordanstraße 15, und die Buchdruckerei von Fried r. Scheel, Schloßplatz 4 
Bestellungen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1889 findet sich das „Hejsenland" eingetragen unter Nr. 2705). 
Inhalt der Nummer 17 des „Hessenlandes": „Herbstgedanken", Gedicht von C. Preser; „Zur Ge 
schichte von Wilhelmshöhe", von K. Neuber (Schluß; ,.Ueber die Bedeutung von Marburg in der Geschichte von Hessen," 
Vortrag, gehalten in der Jahresversammlung des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde zu Marburg am 
18. Juli 1889, von Dr. Friedrich Münscher; „Eduard Wendelstadt," ein Lebensbild, von F. Zwenger; „Sie schmollt," 
Novellette von M. Friedrichslein (Fortsetzung); „Gute Lehre", Gedicht von M. Herbert; „Gruß an den Bilstein bei 
Großalmerode," Gedicht von Georg Gläßner: „In Schwälmer nur ö sechs Franzose," Gedicht in Schwälmer Mund 
art, von Kurt Nuhn; Aus alter und neuer Zeit; Aus Heimath und Fremde; Hessische Bücherschau; Briefkasten. 
> Kerbstgeöanken. ■< 
llmähiich färben sich die Matter; 
Die blüthenbolle Flur erbleicht, 
leil frostiges Septemberloetter 
Uebel durch die Felder streicht. 
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Wollt ihr vergilbenden Gestände 
Mich mahnen an den Ernst der Zeit, 
Wo Iebensherbst des Uebens Freude 
Hinweist auf die Vergänglichkeit? 
Uoch sind geschmückt des Waldes Wipfel. 
Mit dunklem Gold und lichtem Koth, 
Dann aber rauscht um alle Gipfel 
Mit kaltem Flügclschlag der Tod. 
Dann soll auch mich noch einmal schmücken 
Vergangener Wonnen lichtes Gold, 
Für die mein HerZ noch boll Entzücken 
Den Dank in der Erinnerung gerüt. 
Und fällt auch nach dem Herbst hernieder 
Ein Ieichentuch mit Thränen d'rauf: 
Atill IerZl.Es wacht Za Alles lvieder 
Dereinst Zu neuem Jeden auf! 
Kart Areser. 
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