Full text: Hessenland (2.1888)

Das „Heffenlan-", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, zu Anfang 
und Mitte jeden Monats, in dem Umfange von ll/2—2 Sogen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig 
für hier und auswärts vierteljährlich 1 Mark 5V Psg. Einzelne Nummern kosten je 30 Pfg. Auswärts kann unsere 
Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen 
werden; hier in Kassel nimmt die Redaktion, Jordanstraße 15, und die Buchdruckerei von Fried r. Scheel, Schloßplatz 4. 
Bestellungen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1888 findet sich das „Heffenlan-" eingetragen unter Nr. 2641. 
Inhalt der Nummer 19 des „Hessenlandes": „Auf dem Schloßberg bei Rauschenberg", Gedicht von August Schwalm; 
„Beiträge zur Geschichte des Städtchens Niedenstein und der Familie Heß von Wichdorff", herausgegeben von E. W. Heß 
von Wichdorff (Forts.); „Heinrich von Bibra, Fürstbischof von Fulda", von F.Zwenger; „Aus gährenderZeit", Novelle 
von F. Storck; „Der Schloßgeist von Wilhelmsthal", Gedicht von M. Friedrichstein; „Die Göttersagen der alten Chatten 
und ihre Wiederbelebung durch die Gebrüder Grimm", Gedicht von E. R. Grebe; Aus alter und neuer Zeit; Aus 
Heimath und Fremde; Hessische Bücherschau; Briefkasten. 
uf dem Kchlossberg bei Aaufchenberg. 
m tiefsten Frieden haucht die traute Melle, 
' Wo Tannengrün umöunkelk die Ruinen, 
Die mit den ernsten, wetlerhsrten Mienen 
Den Lärm der Welt verscheuchen von der Schwelle. 
Noch ragt die Kuhle Wund der SchlohKapelle . . . 
Ein leises Ehorlieö summen nur die Dienen, 
Den Namen frommer Deter zu verdienen, 
Indes in Gold zerrinnt des Tages Helle . . . 
Des Waldes Dust ist allgemach verklungen, 
And um die Trümmer rauscht die graue Sage, 
Die schon ihr Lied den Ahnen hat gesungen . . . 
Ich stehe an der Vorzeit Sarkophage — 
Das grüne Leben hält ihn fest umschlungen: 
Die Liebe währt, es schweigt die Todlenklage- 
August Schwalm.
	        

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