Full text: Hessenland (2.1888)

Das „Hcjscnlan-", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, zu Anfang 
und Mitte jeden Monats, in dem Umfange von V/2—2 Logen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig 
für hier und auswärts vierteljährlich 1 Mark 50 pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 pfg. Auswärts kann unsere 
Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen 
werden; hier in Kassel nimmt die Redaktion, Jordanstraße l5, und die Buchdruckerei von Fried r. Scheel, Schloßplätze 
Bestellungen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1888 findet sich das „Hesscnllind" eingetragen unter Nr. 264. 
e im weh. 
enn ich wär' der MondenskrshI, 
Eilt ich in die Vlachk hinaus, 
Ulög' wohl Wer Derg nnd Thal 
Hin zum fernen Jägerhaus; 
* Das ffjäf ich gerne. 
Huschle leise Wern Wald, 
Mel zuerst auf's Giebeldach, 
Schlüpfte durch den Fenslerspalt 
In der Müller Schlafgemach; 
Das that ich gerne. 
Rührke leise an's Gewand, 
Schaute um mich in der Rund', 
Deügle mich auf ihre Hand, 
Kühle ihren lieben Mund; 
Das thsl ich gerne. 
Und was wolli' ich Weiler thun? 
Glikt' in's Simmer nebenan, 
Wollt' im Sorgenfluhle ruhn, 
Wie der Valer oft gethan; 
Das that' ich gerne. 
Und im Hause drang' ich vor, 
Guckk in jede Gck' hinein, 
Skieg die Treppe dann empor, 
Kehrk in meinem Stübchen ein — 
Das lhät' ich gerne- 
Grühken mich öie Sachen kraul — 
Alle, liebe Sachen ihr! — 
Sprächen zu mir, ach! so laut: 
„Dleibe, bleibe wieder hier!" 
Wie lhät' ich's gerne! 
Rann nicht bleiben anderwärts; 
Wo ich heule Nachl kam her, 
Hall man sefl mein armes Herz, 
Findel keine Ruh' hier mehr — 
Sonst lhät' ich's gerne- 
W. S.
	        

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