Volltext: Hessenland (2.1888)

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Zeitschrift für heffisch- 
Mefchichtr und Kiteralur« 
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K-ss-l, 
15. April 1888. 
Das „Heffcnlaii-", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, zu Anfang 
und Mitte jeden Monats, in dem Umfange von V/2—2 Logen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig 
für hier und auswärts vierteljährlich 1 Mark 50 pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 Pfg. Auswärts kann unsere 
Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen 
werden; hier in Kassel nimmt die Redaktion, Jordanstraße 15, und die Buchdruckerei von Fried r. Scheel, Schloßplatz 4, 
Bestellungen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1888 findet sich das „Hessenland" eingetragen unter Nr. 2641. 
Anyatt der Nr. 8 des „Hessenlandes": „Frühling", Gedicht von D. Saul; „Beiträge zur Geschichte des Städtchens 
Niedenstein und der Familie Heß v. Wichdorsf" von E. W. v. Wichdorff; „Erinnerungen aus dem Leben einer vergessenen 
Schriftstellerin" von Emilie Wepler; ..Wie ich Soldat wurde" (Schluß); „Hessische Ehrentafel" von Joseph Schwank; 
„Eine Radikalkur", Erzählung von Wilhelm Bennecke (Fortsetzung); „Ds Kräutche ferr de Läiwesbrast", Gedicht in 
Wetterauer Mundart, von Friedrich von Trais; „Aus alter und neuer Zeit"; „Aus Heimath und Fremde"; Hessische 
Bücherschau; „Eingesandt"; Briefkasten. 
Mhling. 
Öji us allen Thälern bricht es 
J\ Mit tausend Blüthen auf, 
^ Aus allen Bächen sprüht es 
Der ruhelose Taus. 
Und rings umwebt dich Keimnih, 
Die aus öem Tob gedeiht, 
Das göttliche Geheimnih 
Der Auferstehungszeit. 
Aus allen Büschen singt es. 
Von jedem grünen Ast; 
Fromm von den Thürmen klingt es: 
Der Frühling kommt zu Gast. 
Du spürst ihr lindes Wehen 
Wie du verlassen sri'st 
Nnd du muht auferstehen, 
Du selbst an Teib und Geist. 
Von Teib und allen schwächen, 
Vom Staub der Gröenbahn: 
Des Grabes Pforten brechen 
Und dir wird ausgelhan. 
I. Saut.
        

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