Full text: Hessenland (1.1887)

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15. Mikr; 188). 
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Kessenland. 
Zeitschrift für hessische Geschichte und Kiteratnr. 
DaS „HejsiUls«^', Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, am 
1. und 15. jeden Monats, in dem Umfange von l l / 2 Ko-e« Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig 
für hier und auswärts riertrWrÜjh 1 Ward 50 Kfg. Einzelne Nummern kosten je 30 Pfg. Auswärts kann unsere 
Zeitschrift durch direkte Bestellungen der Post, sowie unter Streifband oder durch den Buchhandel bezogen werden; 
hier in Kassel nimmt die Redaktion, Jordanstraße 15, und die Expedition, Kölnische Straße 12, Be 
stellungen an. In der Post-Zeitungsliste findet sich das „Heffenlaab" eingetragen unter Nr. 2547a, 1. Nachtrag für 1887. 
Ginlcrdung zürn Abonnement. 
Unsere Zeitschrift „Heffeillairb" kann sich rühmen, gleich bei ihrem, ersten Erscheinen die günstigste Aufnahme 
gefunden zu haben.Dies bexechtigt uns zu der Hoffnung, daß unsere Zeitschrift, die eS sich zur Hauptaufgabe ge 
stellt hat, den hessischen Sinn wachzuhalten und die Anhänglichkeit an die engere Heimath zu kräftigen, die, kurz ge- 
sögt, die Vertreterin aller geistigen Interessen Hessens sein will, immer mehr Wurzel faßt' im hessischen Volke und 
hermisch wird in jeder hessischen Familie. Namhafte hessische Gelehrte und Schriftsteller zählen zu den Mitarbeitern 
unserer Zeitschrift. Wir nennen hier nur: 
Dr. K. Ackermann, W. Bennecke, Dr. H. Brunner, A. Gilb, S. Hahndors, Maler L. Katzenstein, Dr. Lud 
wig Knorz, Dr. Th. Köhler, I. Lewalter, Dr. Ed. Lohmeyer, Professor Friedrich Müller, Karl Neuber, Dr. Sigrmmd 
Paulus, W. Rogge-^udwig, Major, von Stamford, Franz Treller, Emilie Wepler in Kassel; Professor Gegenbaur, 
Jos. Grau, Bibliothekar A. von Keitz, Dr. I. Schneider in Fulda; Armand-Strubberg in Gelnhausen; Pfarrer 
Junghans, Banquier" Neumüller, Dr. G. Wolfs in Hanau; Kurt Nutzn in Kesselstadl; Major von Gironcourt in 
Marburg; Th. Kellner in Melsungen; Hofrath Preser in Wächtersbach; Julius Braun, Nataly von Eschstruth, E. 
von Hohenhausen, Dr. Julius Rodenberg in Berlin; Professor Dr. Adolf Müller in Chemnitz; Major H. von Pfister 
in Darmstadt; Direktor Ir lius Grase in Dresden; Tr. Hmo Goldschmidt, Otto Kanngicßer, D. Saul zu Frankfurt 
a. M.; Gymnasialdirektor Dr. Leimbach in Goßlar; Hans Paulus in Halle a. d S.; Gustav Kastropp in Hannover; 
Jul. Böffer in Köln; H. Keller-Jordan in München; Ludwig Mohr in Nordhausen; Feodor Löwe in Stuttgart; 
A. Trabert in Wien; Major August von Baumbach in Wiesbaden. — 
Ihnen allen, die uns mit Rath und That unterstützt, find nur zu größtem Danke verpflichtet, nicht minder 
dem Publikum, das uns mit so freundlichem Wohlwollen entgegen gekommen ist. Möge uns dasselbe auch ferner e»- 
halten bleiben. Und so laden wir denn zum Abonnement auf das II. Quartal des „Hessenland" ergebenst ein. 
Kassel, int März 1887. 
Die Redaktion: F. Zweuger. 
«1^ Zwischen 
Seit einst -er Sonne goldner Strahl 
Mich hat geküßt zum erstenmal, 
Wie weit ist meines Lebens Gang! 
Doch wurde kaum der Weg mir lang. 
Nur still und einsam wird der Pfad, 
Der mählich sich dem Ende naht. 
Grabsteine, vielberedte Schweiger, 
Steh'« rechts und links als Meilenzeiger. 
Hier ruht ein Freund, mir zuckt das Herz, 
Gedenk' ich fein int Trennungssihmerz. 
Gin Hasser dort, einst gistgesihwellt, 
Den fetzt der Tod zufrieden stellt. 
Dort And're noch, in deren Grab 
Gin Theil des eignen Seins ich gab. 
Lein Alter schützt, kein Jügendschimmer, 
Der düst're Sichrer sichelt immer. 
Grovern. 
Vorüber denn von Mal zu Mal! 
Doch frage Deiner nach der Zahl. 
Ihr seht der Sterne lichten Schein, 
Doch zählen kann sie Gott allein. 
» Er ist's, der auch die Todten zählt 
. And dem ttodj keiner je gefehlt. 
j Er ist's, der auch die Gräber kennt, 
Die weoer Stein noch Zeichen nennt. 
Auch Dich, o Lreuz, das fern der Welt 
Ich mir im Herzen aufgestellt; 
Dich kleines Mal, darauf zu lesen, 
Was ineine Mutter mir gewesen. 
Nehmt all »rein Eigen und zerstreut'«, 
j Inr Herzen bleibt mir doch mein Lreuz. 
i Und — ja, ich hoff's — zu guter Letzt 
. Wird solch ein Grenz auch mir gesetzt. 
j A. Dvttvevt.
        

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