Full text: Hessenland (1.1887)

M 3. 
1. Februar 1887. 
•eflVit lauft. 
Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur. 
Das „Htssttüand"- Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, am 
1. und 15. jeden Monats, in dem Umfange von l 1 /* Oogrn Quartformat. 
Den Zweck unserer Zeitschrift, die Ziele, die sie verfolgt, haben wir bereits in dem von uns verbreiteten 
„Aufrufe" eingehend dargethan. Unter Hinweis auf den Inhalt des letzteren wiederholen wir hier nur, daß es die 
Hauptaufgabe unseres Blattes sein wird, den hessischen Sinn wachzuhalten, die Anhänglichkeit an die engere Heimath 
zu kräftigen. Das „Heffenland" soll allen geistigen Interessen Hessens gewidmet sein. Eine große Anzahl namhafter 
hessischer Gelehrter und Schriftsteller hat unserer Zeitschrift freundliche Unterstützung und Mitwirkung zugesagt. 
Der Abonnementspreis des „Hejseuland" beträgt gleichmäßig für hier und auswärts Vierteljährlich 1 Mark 50 Mfg. 
Einzelne Nummern kosten je 30 Pfß. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, sowie 
unter Streifband oder durch den Buchhandel bezogen werden; hier in Kassel nimmt der unterzeichnete Redakteur, 
Jordanstraße 15, und die Expedition, Kölnische Straße 12, Bestellungen an. In der Post-Zeitungs-Preisliste findet 
sich das „Htflenlaud" eingetragen unter Nr. 2574a, 1. Nachtrag für 1887. ^ ^daktion: £\ ZwLNger. 
Inhalt der Nummer 3 des „Hessenland": „Zu hessischem Bolkstume" von H. von Pfister; „Die hessische Artillerie 
unter Landgraf Philipp dem Großmüthigen" von August von Baumbach; „Philippine Engelhard, geb. Gatterer", 
(Fortsetzung) von F. Z.; „Aus dem Leben Doktor Naso's" von M. Herbert; „Sturmi's Sendung" (744 n. Chr.), 
Gedicht von A. Trabert; „Ans alter und neuer Zeit"; „Hessische Bücherschan"; „Briefkasten". 
<■-v; 11tein Glückt. 
(Vrl) will nicht mehr, als Gott mir gab — 
h| Du theure Heimath, bist die meine; 
& And ob mich's in die Ferne rieht: 
Du bleibst mir doch die ewig eine. 
Gab' mir die Welt ein glanzend' Glück — 
Ich wollt' cs nnr in deinen Ärmen, 
Die niich, als klein ich >var nnd schwach, 
Getragen mild nnd voll Erbarmen. 
Die meine Schmerzen fromm gestillt, 
Die mich die ersten Lieder lehrte — 
('!) meine Heimath, die mir reich 
Erseht, was schmerzlich ich entbehrte. 
* 
I 
Die mir alljährlich Frühling bot 
And ''ölen in des S'omnrers Tagen 
And Herbstesnächte zauberlicht 
And wnndcrbare Wintersagen. 
Die mich der heil'gen Einsamkeit 
Süß schauerlich vertrant im Walde 
And mich dem Stnrnre freund gemacht 
Änf hohem Derg und freier Halde. 
And führt das Leben mich hinaus, 
Die Sehnsucht wird an dich mich bürden. 
And einst kehr' ich zurück zu dir, 
An deinem Herzerr Anh' zu finden. 
TO. Keltriev.
	        

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