Full text: Hessenland (1.1887)

Das „Hessenland", Zeitschrift fiir hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich» zu Anfang 
und Mitte jeden Monats, in dem Umfange von l 1 / 2 — 2 Logen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig 
für hier und auswärts vikrteljährlich 1 Mark SV pfg. Einzelne Nummern losten je 3V Pfg. Auswärts lann unsere 
Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch dm Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogm 
werden; hier in Kasiel nimmt die Redaktion, Jordanstraße lS, und die Buchdruckerei von Friedr. Scheel, Schloßplatz«, 
Bestellungen an. Zn der Post-ZeitungSliste findet sich das „HeffenIanL" eingetragen unter Nr. 2547a, l. Nachtrag für 1887. 
Inhalt der Nummer 23 des »Hessenlandes": „Mein Asyl" (ungedruckt), Gedicht von Ernst Koch; »Ein Kürst 
des Friedens", historische Skizze von F. Zwenger (Forts.); »Ulrichstein im Vogelsberg" von vr. August Roeschen; 
»Kleine Bilder aus Hessen" (Der Windisch-Grätz kömmt!) von Ludwig Mohr; „Das Hessendenkmal zu Frankfurt 
a. M.", Gedicht von Schwank; „Aus der Höhe", Gedicht von Nathaly v. Eschstruth; Aus alter und neuer Zeit; 
Aus Heimath und Fremde; Hessische Bücherschau; Briefkasten; Anzeigen. 
(Ungedruckt.) 
om leben kalt zurückgewiesen, 
Verlassen unö verkannt, 
Lil' ich zu Deinen Paradiesen, 
Glücksel'ges Dichlerlsnö I 
Au Deinen Himmeln laß mich fliehen, 
D heiliges Astzl, 
Au Deinen leisen Melodiken, 
Mein golönes Saitenspiel. 
Schweb! all ihr seligen Gebilde 
Der Phanlasie hervor. 
Taucht sanft wie Abenösonnenmilde 
Au meiner Seel' empor. 
Gebt mir zurück, o meine lieber, 
Vas mir die Veit geraubt; 
Ach, was ich hoffte, gebt mir wieder 
And was ich einst geglaubt. 
Wein treuer Glaube Hst gelogen, 
Wein Hoffen ist dahin. 
Vom leben schmerzlich hart betrogen 
Wein Kindlich sroher Sinn. 
Nichts ist dem Herzen, nichts geblieben 
Von Glück unö Himmelslust, 
Als nur sein Dichten unö sein lieben 
In treuer Iünglingsbrust. 
Drum steigt empor aus euern Tiesen 
Mil Isrieöensharmonien,, 
Die Geister meiner liebm riefen 
«Such, sel'ge Phantasien! 
Marburg, 2. März 1828. 
Ernst Aach.-
        

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