Volltext: Hessenland (1.1887)

Das „Hessenland", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, zu Anfang 
und Mitte jeden Monats, in dem Umfange von l 1 / 2 — 2 Sogen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig 
für hier und auswärts vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 Psg. Auswärts kann unsere 
Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den .Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband biogen 
werden; hier in Kaffel nimmt die Redaktion, Zordanstraße 15, und die Buchdruckerei von Fried r. Scheel, Schloßplatz 4, 
Bestellungen an. In der Post-Zeitungsliste findet sich das „Hessenland" eingetragen unter Nr. 2547g,, 1. Nachtrag für 1887. 
Inhalt der Nummer 21 des „Hessenlandes": „Vaterhaus", Gedicht von D. Saul; „AuS einem Kasseler Bürgerhause 
vor 60 Zähren", von W. Rogge-Ludwig; „Sophie von Gilsa", ein hessisches Dichterblld von Zos. Grineau (Schluß); 
«Nochmals von den Schätzen des alten Kurfürsten", von L. Knatz; „Aus engem Thal", Novellette von'M. Herbert 
(Forts.); Aus alterund neuer Zeit; Aus Heimath und Fremde; Hessische Bücherschau; Brieflasten. 
alerhaus. 
kehl ein Haus so arm unö klein 
Auf öer hügellosen Haide — 
Armes Haus, ich öenke Sein, 
Tag um Tag in Lust und Leide. 
Mehr! Nschls öer Schlummer mich, 
Seh' ich dich vor mir ersteigm, 
Anö mir ist, es wolle sich 
Meine Jugmö zu mir neigen. 
Weißt öu noch? Lin frohes Rinö 
Jauchst' ich einst aus vollem Herzen; 
Ach, ös schlug ich in öm Wind 
Alle meine klemm Schmerzen! 
Zsremö öer Well unö ihrer Ztzual 
Kniet' ich zu öer Müller Führn — 
Armes Haus, rin einzigmsl 
Nur von fern möcht' ich dich grüßen. 
Schnee fiel auf öen Dlüthmbsum, 
Jugendzeit, sie kehrt nicht wieder; 
Anö so Lerg' ich in öm Flaum 
Tief öie schlummerlosm Liöer, 
Dis mich in öer Sehnsucht Reich 
Führt öer Traum, öer flügelschnelle, 
Anö mein Haupt liegt — wie so weich l — 
Vaterhaus, auf öemer Schwelle. 
§. Sa«r.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.