Full text: Hessenland (8.1894)

Das erscheint am 1. und 15. jedes Monats l x /a bis 2 Bogen stark und kostet vierteljährlich 
1 Mark 50 Pf., die einzelne Nummer 30 Pf. Auswärts kann das „Hessenland" durch die Post (Postzeitungsliste 
Nr. 3031) oder durch den Buchhandel oder auch direkt von der Expedition unter Streifband bezogen 
werden; in Kassel nimmt die Expedition (Buchdruckerei von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Fern 
sprecher Nr. 372) Bestellungen entgegen. Anzeigen werden mit 20 Pf. für die gespaltene Petitzeile berechnet. 
Inhalt der Nummer 16 des „Hessenlandes": „Bei der Trennung", Gedicht von D. Saul; „Eine römische 
Niederlassung auf dem Boden der Stadt Hanau", von Professor Dr. Georg Wolfs (Frankfurt a. M.); „Friedrich 
Wilhelm Ernst Briede", von Otto Gerland (Schluß); „Raspe", von Julius W. Braun; „Marburger Jugend 
erinnerungen, IV. ,Von der Instanz entbunden'", von I. Schwank; „Modern", Novellette von H. Keller-Jordan (Schluß); 
„Neue Liebeslieder, IV—VIII", von A. Trabert; Aus Heimath und Fremde; Hessische Bücherschau; Briefkasten. 
Bei der Trennung. 
S^reunden, die betrübt sich von uns kehren, 
Wollen wir das Herz nicht noch beschweren. 
In des Abschieds wehmuthvoller stunde 
Jede Alage sei versagt dem Munde. 
Nein, es soll der Becher freundlich Alingen 
Uns zurück die schönen Tage bringen, 
Jene Tage, deren Angedenken 
Wir als Aleinod in den Herzschrein senken, 
Daß es drinnen still verborgen ruhe; 
Doch zuweilen öffnen wir die Truhe, 
Uns zu freu'n an seinen: lichten scheine 
Wie an dein Gefunkel edler Steine. 
Jm Besitze solches edel» Gutes, 
freunde, laßt uns harren heitern Muthes; 
Ghne Klagen laßt uns, ohne Wanken 
Für Genossenes den Göttern danken. 
A. Sauk.
	        

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