Full text: Hessenland (8.1894)

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schulen und Kunstakademien geprägten Medaillen 
beschrieben, in einem letzten Abschnitt einige Preis- 
medaillen abgehandelt, die nicht einer bestimmten 
Anstalt zuzuweisen waren oder von gelehrten 
Gesellschaften, wie z. B. von der Societas agri- 
eulturae et artium, ausgegeben worden sind. 
Im Ganzen führt uns Verfasser in seiner sorg 
samen Arbeit 8 4 Münzen der gedachten Art vor. 
Dr. A. 
Bibliotheca Hassiaca. Repertorium der 
landeskundlichen Litteratur für den Preußischen 
Regierungsbezirk Kassel. Herausgegeben von 
Dr. Karl Ackermann. Fünfter Nachtrag. 
Kassel 1894. Selbstverlag des Herausgebers 
(Ständeplatz 15). 18. S. 
Die Arbeit ist eine vollkommene Ergänzung der 
bisherigen verdienstvollen Publikationen des ge 
schätzten Herrn Verfassers, der damit einem wahren 
ausgesprochenen Bedürfniß entgegen tritt. Diesem 
fünften Nachtrage, der das Werk abschließen soll, 
sind als Schlußwort die Verse Ovids mit aus 
den Weg gegeben: 
Da veniam scriptis, quorum non gloria nobis 
causa, sed utilitas officium que fuit. 
Wir glauben aber, daß nicht nur alle Fach 
männer im Bibliothekwesen, sondern auch Jeder, 
der sich für hessische Litteratur interessirt, dem 
Verfasser für sein mühevolles Werk dankbar sein 
wird. Als Nachschlagewerk wird das Repertorium 
einen dauernden Werth beanspruchen. Der vor 
liegende Nachtrag enthält außer den von Michaelis 
bis jetzt erschienenen landeskundlichen Schriften 
über unser Hessenland eine sehr große Zahl 
älterer Werke und Aussätze, die dem Verfasser 
bisher nicht bekannt waren und um deren Bei 
bringung sich Herr A. Fey, Hülssarbeiter an der 
Landesbibliothek in Kassel, verdient gemacht hat. 
Briefkasten. 
Wir ersuchen alle verehrten Mitarbeiter, ihre Ein 
sendungen an die Buchdruckerei von Friedr. Scheel 
Kassel, Schloßplatz 4, adressiren zu wollen. 
Ungenannter Abonnent. Ihre Zusendung der 
Nr. 20 des „Kujawischen Boten" hat uns viel Spaß ge 
macht. Das Geschichtchen, das wir nicht zum ersten Mal 
gehört und gelesen haben, ist eine von den bekannten 
Jagdgeschichten, die über die Hessen verbreitet werden. 
Mag man den dort geschilderten Persönlichkeiten gegen 
überstehen, wie man will, solche Albernheiten haben sie 
nie begangen. Wer den Verfasser übrigens kennt, weiß, 
daß ihm der Anspruch, historisch ernst genommen zu 
werden, völlig fern liegt. ' > 
M. Straß bürg. Wie Sie sehen, sofort verwandt. 
Wir bitten uns baldigst die Fortsetzung zuzuschicken. 
Für Ihre freundlichen Bemühungen im Interesse des 
„Hessenlandes" sagen wir Ihnen vorläufig schon auf 
diesem Wege Dank ; damit verbinden wir die Bitte, uns 
auch ferner unterstützen zu wollen. Ihre Vorschläge, die 
wir sehr beherzigenswert^ finden, werden wir uns über 
legen. Einstweilen machen wir Sie darauf aufmerksam, 
daß Probenummern in jeder gewünschten Anzahl stets 
zu Ihrer Verfügung stehen. 
Th. K. Regensburg. Freundlichsten Dank für die 
willkommenen Beiträge. 
0. E. Marburg. Wird Alles besorgt; ausführ 
liche Beantwortung vorbehalten. Großer Ueberfluß an 
Zeitmangel! 
W. B. Kassel. Für Mai leider nicht zeitig genug. 
Läßt sich aber auch später verwenden. Könnten Sie 
andern Titel vorschlagen? 
Dr. H. B. z. Zt. Binz, Insel Rügen. Brief er 
halten. Vorläufig besten Dank; das Weitere wird sich 
hoffentlich ohne Schwierigkeiten machen. 
Dr. A. Kassel. Einsendungen erhalten und sogleich 
verwandt. Es soll uns freuen, wenn Sie in der Er 
holungszeit Muße finden, unseres Blattes werkthätig zu 
gedenken. 
B. F. Witzenhausen. Für eine der nächsten 
Nummern bestimmt. 
.7. B. Kassel. Wegen der genauen Adresse des 
Schweizerischen Blattes haben wir sofort nachgeforscht und 
werden sie alsbald nach Empfang senden. Ein Artikel 
über den Gegenstand wie überhaupt Beiträge verwandter 
Art würden uns sehr erfreuen. 
A. T. Wien. Wird mit Dank verwendet. Es 
dürfte aber Ihren Wünschen entsprechen, wenn wir die 
Gedichte im Zusammenhang bringen, was wir bald zu 
ermöglichen hoffen. 
Dr. F. H. Straß bürg. Solche Beiträge sind uns 
prinzipiell angenehm und wir bitten um Einsendung. 
G. Th. D. Mar b u r g. Wir bescheinigen dankend 
den Empfang Ihres Manuskriptes, das wir sofort lesen 
werden. 
Anonymus Kassel. Ehe wir Ihre Einsendung 
beantworten können, müssen wir um Angabe Ihres 
Namens bitten. 
E. S. Haina. Wir kommen gern Ihrem Wunsche 
entgegen, wenn Sie uns einige kleine Abänderungen ge 
statten. 
B. B. in R. bei Hanau. „Märchen" erhalten. Sie 
bekommen in nächsten Tagen brieflich Antwort. 
J. S. Frankfurt a. Main. Ihre Beiträge werden 
uns stets willkommen sein, und wir rechnen auf baldige 
weitere Einsendungen. 
Den geehrten Abonnenten werden 
Urovermmmern zur gest. Weiter 
verbreitung gern zur Verfügung 
gestellt vom Verleger. 
Herausgeber: Ferd. Zwenger's Erben. Stellvertr. verantwortlicher Redakteur: Dr. D. Saul in Stuttgart. 
Druck und Verlag von Friedr. Scheel in Kassel.
	        

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