Volltext: Hessenland (8.1894)

Das Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monat 
lich, zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von 1^2—2 Bogen Quartformat. Der Abonne 
mentspreis beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 Pfg. Auswärts kann unsere 
Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streif 
band bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4 (Fernsprecher 
Nr. 372) Bestellungen an. In der Postzeitungsliste für das Jahr 1894 findet sich das „Hessenland" eingetragen 
unter Nr. 3031. Anzeigen werden mit 20 Pfg. für die gespaltene Petitzeile berechnet und nur durch die 
Annoncen-Expedition Kaasenstein & Mogler K.-H. in Kassel oder deren übrige Filialen angenommen. 
Inhalt der Nummer 11 des „Hessenlandes": „Abendnahen", Gedicht von Carl Preser; „Philipp 
der Großmüthige, Landgraf von Hessen. 1504—1567", von H. Metz; „Geschichte der Familie Dithmar", ein 
Beitrag zur hessischen Familiengeschichte von Otto Gerland, (Schluß); „Zwei Freunde", Humoreske von 
D. Saul; „Der Zug des Todes", Gedicht von M. Herbert; „An die Musik", Gedicht von Sascha Elsa; 
Aus alter und neuer Zeit; Aus Heimath und Fremde; Kunstnachrichten aus Hessen; Hessische Bücherschau; 
Briefkasten. 
Abendnahen. 
em N)alde winkt die Abendfeier. 
Doch eh' er ganz versinkt in Ruh, 
Wirkt ihm die Sonne goldne Schleier 
Und deckt damit die Wipfel zu. 
Dann wird es still in allen Bäumen; 
Im Laubwerk zittert leise nur 
Geheimes flüstern aus den Träumen 
Der ringsum schlummernden Natur. 
Was wohl der Waldgeist in den Moosen 
Und duftgen Schatten träumen mag? 
Ich glaub', — er träumt von Hrühroths-Rosen, 
Die bald ihm streut der junge Tag. 
Wie gleich' ich doch so ganz dem Walde, 
Auf den der Abend niedersinkt; 
Doch — ; ob mir auf des Lebens Halde 
Noch Rosenglühn entgegen winkt? 
Hark preser.
        

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