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Die Flucht im Automobil nach Italien und Deutschostafrika

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Bibliografische Daten

fullscreen: Die Flucht im Automobil nach Italien und Deutschostafrika

Monographie

Persistente ID:
1732104778404
Titel:
Lebensgeschichte des durch die Mißhandlungen der feindlichen Gewaltherrschaft, in der Zeit der franzoesischen Occupation unsers Vaterlandes, erblindeten C. L. v. Candié, genannt La Blande, von ihm selbst geschichtlich dargestellt.
Signatur:
I 142 t 23
Besitzende Institution:
FWHB Arolsen
Autor:
Candié, C. L. von
Erscheinungsort:
Hannover
Dokumenttyp:
Monographie
Sammlung:
Fürstlich Waldecksche Hofbibliothek Arolsen
Erscheinungsjahr:
1835
Umfang:
71 Seiten
Anmerkung:
Einband: Kaliko. Hinter- und Vorderdeckel mit Goldprägung, Goldschnitt.
Sprache:
Deutsch
Jahr der Digitalisierung:
2024
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
FWHB Arolsen

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Flucht im Automobil nach Italien und Deutschostafrika
  • Einband
  • Widmung des Verfassers für Otto Schönemann
  • Titelblatt
  • Leerseite
  • Erster Teil
  • Das rätselhafte Telegramm
  • Eine Pistolenforderung
  • Kranz und Küsse
  • Warnung, Geister und Traum
  • "Fatuma nakupenda sana !"
  • Beim Nußknacker und Albts
  • Im Bärenkeller
  • Der Glasspieler
  • Kahnfahrt und Almosen
  • Der Lebenskünstler
  • Fei im Wipfel, Ernst in der Zeitung
  • Kunterbunt
  • Bei der Arbeit
  • Weinpunsch in der Feuerglocke
  • Blitzschläge
  • Urwaldgewitter und Elefantenjagd
  • Der Vater
  • Gretchen und Bona
  • In der Automobilfabrik
  • Ausfahrt und Einzug
  • Zweiter Teil
  • Leerseite
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

28 
Küste verkauft worden, wo wir uns kennen und lieben gelernt halten. 
Der Häuptling wollte sie mir feierlichst znr Frau geben, falls ich 
ihm meine Tauschwaren, meine Büchsflinte und den Jagdkarabiner dafür 
gäbe. Das konnte ich natürlich nicht. Nun wollte er sie einem zufällig 
anwesenden Nachbarkönige geben, aber sie weigerte sich. 
Da ruft mich Scharbani an den Rand einer tiefen waldigen Schlucht, 
wo jähemporschnellendes Gezweig das sichere Zeichen bot, daß hier ein 
Elephant äse. Scharbani bat mich, schießen zu dürfen, traf aber nur 
den Rüssel, der herabklappte, jedoch wieder aufstieg und wild umher- 
schwenkte, um den Gegner zu fassen. 
Rasch stieg ich hinab näherte mich und streckte den Koloß mit 
einem Genickschuß nieder. Der alte Bullen hatte vortreffliche Stoß 
zähne, über anderthalb Meter lang, weich, und gleichmäßig von einem 
feinen Netz blauer Adern umhüllt. 
Das ganze Dorf Kiwibi ward lebendig, Weiber schrien, Kinder 
kreischten, Trommeln rasselten. Der Häuptling wollte jetzt gern auf 
den Karabiner verzichten, wenn ich ihm nur zur Büchsflinte die prächtigen 
Stößer gebe. Das ging natürlich auch nicht an. Da gab er meine 
liebe Braut Fatuma, die sich heftig sträubte, dem Nachbarkönige zur 
Frau. Ich als einziger Weißer unter vielhundert Schwarzen konnte es 
nicht hindern. Aber auf unserer Weiterfahrt, wenn am Ufer ein Ast 
knackte, glaubte ich immer, Fatuma sei entflohen und komme durch den 
Urwald. Vergeblich. Auf der Rückreise nahm ich dann ihren Bruder 
Scharbani auf sein vielfaches Drängen als Boy an, brachte ihn mit an 
die Küste und später, wie ihr wißt, hierher nach Morthausen." 
Der Vater. 
Kurt leerte sein Punschglas und versank in Erinnerungen. Er 
mußte noch viel berichten, ehe die Künstler nach und nach einschliefen. 
Die arme Türmerin ein Stockwerk tiefer sonnte die ganze Nacht 
kein Auge zubringen. Am andern Tage gegen halb Zwölf mittags 
nickte sie dann beim Kochen ein. Drei Geräusche zugleich weckten sie. 
Nebeit ihr lief die Milch über, draußen rauschte der Regen und aut 
Fenster klapperte die Turmtürklingel. Sie hob den Topf vom Feuer 
und ließ den Schlüssel hinab für den Herrn, der unten unterm Regen 
schirme stand. 
Oben in der Künstlerstube lag alles noch im tiefsten Schlaf, nur 
Paul hörte von unten herauf einen Mann sprechen: „Noch eine Treppe?" 
Ernst sauste im Traum in einem Automobil hinter eine Equipage 
her, alls der ihm die Dame von der Eichenstraße lauter blitzblanke 
Thaler zuwarf. Die Fahrt ging über Wolken. Links und rechts auf 
Wolkengipfeln standen je Gretchen und Emma uild Ilse und Bona und 
winkten, und hinter Ernsts Antoniobil lief in Siebenmeilenstiefeln sein 
Vater her. Plötzlich fuhr das Automobil in Heinrich Schnökeweiers 
Turmstube hinein. Heinrich stand vor einer Riesenstaffelei und klexte 
ans überfüllten Pinseln auf die Stadt Morthausen. Aber über die 
Weingläser und die Feuerglocke tanzten Elfen. Ernst erwachte.
	        

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