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Briefe einer Frau an Walther Rathenau

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Bibliografische Daten

fullscreen: Briefe einer Frau an Walther Rathenau

Monographie

Persistente ID:
1657626031657
Titel:
Briefe einer Frau an Walther Rathenau
Signatur:
35 Philosophie 6060
Empfänger:
Rathenau, Walther
Autor:
Pfeiffer-Raimund, Kristina
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Verleger/Verlag:
Verlag von Englert & Schlosser
Dokumenttyp:
Monographie
Sammlung:
Drucke des 20. Jahrhunderts
Erscheinungsjahr:
1918
Umfang:
91 Seiten
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
Zur Transzendenz der kommenden Dinge
Jahr der Digitalisierung:
2022
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Briefe einer Frau an Walther Rathenau
  • Einband
  • Leerseite
  • Titelblatt
  • Leerseite
  • Inhalt
  • Leerseite
  • [Erster Brief] Ueber die kommende Wirklichkeit des neuen Seelenreiches
  • [Zweiter Brief] Von der Dynamik der Seele, dem großen Eros und den Organaten
  • [Dritter Brief] Vom Reich der Mütter und über das neue Muttertum
  • [Vierter Brief] Ueber das Kassephänomen und den Ursprung der neuen Zeitseele
  • [Fünfter Brief] Kosmische Schlußbetrachtungen über die Weltenseele und Menschenseele
  • Leerseite
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

Kosmifhe Schlußbetrachtungen über die Weltenfeele 
und Menfchenfeele 
Die neuen Horizonte, die heute noch) einmal kurz geflreift werden follen, wer: 
den für die Zukunft Unerfchöpflichfeit befigen. Sm engen Rahmen einiger 
Schlußbetrachtungen laffen fie fidy nur flüchtig berühren. Doch für den Zwed 
bdiefer Niederfhriften mag e$ fo genügen. Sie fordern zugleich aucdy den 
Verzicht auf Genauigkeit, die nur in voller Durcharbeitung zu erreichen wäre, 
Sie möge {päteren Darbietungen vorbehalten bleiben, fobald fich für diefe 
Selegenheit ergeben follte. — 
Der osmifcdhe Hintergrund, auf dem das Seelenproblem heute noch einmal 
furz entrollt werden wird, foll die Motwendigkeit einer neuen Kraftdiszipli- 
nierung in volles Lidht feßen. Sie muß uns. die Stufen bauen kehren zum 
Fünftigen Vollmenfchentum, das feine Größe und Sanzheit nur finden kann 
durch die neue Viebesfultur und Sebensfunft, nach) denen die tiejften Forde- 
rungen der Zeit zielen. Das heißt nichts anderes, als geficherte Ordnung und 
aufbauende Disziplin in die Kraftwelt unferer innern Wefenszuftändlich- 
feiten bringen, um die volle Deherr{ichung unferer Yeidenfchaften und Wil- 
lengtriebe zu ermöglichen und damit unjer Können ing Unermeßliche zu {tei 
gern. Denn aus Machtlofigfeit über ung und das eben fommt alle Kraft. 
vergeudung, deren Zerftörungselemente unferm Können die Schranken fegen. 
Die foziale Zukunftgerneuerung aber erfirebt im runde nichts anderes, als 
diefe feither das Leben beherrichenden Gefahren der innern, wie auch äußern 
Hemmungen und Zerftörungen unferer Kräfte aufzuheben, um auf diefem 
Wege zugleich aud) die eignen einzig fihern Werdebedingungen zu erreichen, 
Xraftdisziplinierung bedeutet die organifjche Entwidlung aller individuellen 
Möglichkeiten auf breitefter Bafis bis zur höchften Spige, Sie kann nur das 
Ergebnis einer Erziehungskunit fein, die fünftig neue und vertiefte Wirk 
Lichfeitgvorfiellungen vom Wefen und Walten ver Seele gewonnen und vor 
allem die Werdebedingungen der fubftanziellen Seelenfräfte und ihrer Ent: 
mwidlungsgefeße ihrer Praxis zu Grunde zu legen weiß. 
Seelenlehre und Seelenbildung der Vergangenheit bildeten den wefentlichen 
Inhalt aller Religion. Kunft und Crhit waren ihre Mittel, der Seelenge: 
danfe ihr Zwed, In der engen, fih im Laufe der Zeiten immer mehr ver:
	        

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