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Hessenland (41.1930)

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Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Hessenland (41.1930)

Handschrift

Persistente ID:
1643189129279
Titel:
Haushaltungsbuch [für die Zeit Februar 1828 bis Dezember 1828]
Signatur:
Gr. Slg. Autogr. 0293[06
Inventarnummer:
Acc.Gr. 1960 0286[2
Autor:
Grimm, Charlotte Amalie
Erscheinungsort:
o. O.
Dokumenttyp:
Handschrift
Sammlung:
Grimm-Sammlung der Stadt Kassel
Erscheinungsjahr:
1828
Größe:
22 x 9,5 cm
Umfang:
1 Haushaltsbuch, eh., 64 gezählte Blätter, Vorder- und Rückendeckel beschrieben
Literatur:
KALLIOPE
Anmerkung:
Teil der Grimm-Sammlung der Stadt Kassel 
Sprache:
Deutsch
Jahr der Digitalisierung:
2022
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hessenland
  • Hessenland (41.1930)
  • Einband
  • Heft 1, Januar 1930
  • Heft 2, Februar 1930
  • Heft 3, März 1930
  • Heft 4, April 1930
  • Heft 5, Mai 1930
  • Heft 6, Juni 1930
  • Heft 7, Juli 1930
  • Heft 8, August 1930
  • Heft 9, September 1930
  • Heft 10, Oktober 1930
  • Heft 11, November 1930
  • Heft 12, Dezember 1930
  • Farbkeil
  • Einband

Volltext

231 
Strecke Frankfurt—Mainz 9)4 Stunden^). Da 
sehen wir gleich, was für ein gefährlicher Konkur 
rent hier bestand resp. weiterhin drohte — denn 
die Zahl der Touristen, welche für die Sehens 
würdigkeiten dieser Strecke (vom Dampfer aus!) 
einen ganzen Tag übrig hatten, ist gewiß auch 
schon damals keine große gewesen. Es wirkt für 
ven der heute mit der Bahn von Hanau nach 
Frankfurt zu fahren gewohnt ist, direkt erheiternd, 
wenn er hier, nach einem Hinweis auf den bevor 
stehenden Bau dieses Eisenbahnabschnitts liest: 
„Doch auch mit unserem Dampfer werden wir 
Frankfurt bald erreicht haben. Wir haben nur 
noch 40/3 Stunden dahin. . . ." 
Von der Regnitzmündung bis zu seiner Ver 
einigung mit dem Rhein hat der Main eine Länge 
von 330 Kilometern: dafür braucht das Dampf 
boot nach der angefügten „Überlicht" 107)4 
Fahrtstunden! Das macht, die nötigen Über- 
nachtnngsstationen angerechnet, mindestens eine 
volle Reisewoche aus. 8 Nit der Postkutsche kam 
man auch damals rascher zum Ziele. Und auch zu 
Fuße. 
Wie sich der Reisende am besten einrichtet, wo 
ein Schiffswechsel eintritt oder eintreten kann, wo 
sich eine Übernachtung empfiehlt, wie es mit den 
Fahrtpreisen steht und wieweit man etwa an Bord 
eine Verpflegung vorfindet, von dem allen ist in dem 
„Handbuch" nirgends die Rede — man kann es 
also kaum eine Werbeschrift, noch weniger einen 
„Main-Baedeker" nennen, wie das Schanz tut. 
Wir wundern uns fast, daß ihm (1843) eine 
zweite Auflage beschieden war. Es setzt Leser vor 
aus, die die Stimmung mitbringen, wie das bei 
den Besuchern des Rheins tatsächlich der Fall 
war, und die nun Zeit und Bedürfnis haben, sich 
über das Geschichtliche wie über das Sagengewebe, 
das diese Fahrt begleitet, von bestberufenen Män 
nern recht gründlich unterrichten zu lasten. Für 
den gebildeten Leser von heute, dem der Blick rück 
wärts in die Zeit vor 1848 und vor dem großen 
Eisenbahnverkehr schon an sich lohnend scheint, ist 
es unbestreitbar eine anziehende Lektüre, denn die 
beiden Autoren sind zwar keine praktischen Reise 
führer, aber hochgebildete Männer, deren Auge 
auch für die Gegenwart offen ist, obwohl ihr In 
teresse vor allem der Vorzeit gilt. 
Natürlich sind es vor allem die an Denkmälern 
der Geschichte und Kunst so reichen größeren 
Städte, denen hier breiter Raum gewidmet ist. 
Nach einer kurzen Wanderung entlang dem 
oberen Main und seinen Ouellbächen betreten wir 
2 ) Über die Preise erfahren wir leider nichts. 
Bamberg, dem 23 Seiten gelten; Würzburg er 
hält 33, Frankfurt volle 50 — aber auch unser 
Hanau ist mit 12 Seiten bedacht, die freilich 
hauptsächlich den kriegerischen Vorfällen seiner 
Geschichte gelten. Bei Bergen erfahren wir, daß 
eine Linie „des uralten Geschlechts der Schelm 
von Bergen", dem Erlöschen nahe, noch in Geln 
hausen lebe. Im übrigen hält sich das Handbuch 
streng an alles, was vom Schiff aus sichtbar resp. 
von den Landeplätzen aus ohne Unterbrechung der 
Mainfahrt bequem erreichbar ist. Allenfalls etwa 
wird ein Ausflug von Miltenberg nach Amorbach 
empfohlen, Gelnhausen aber geht leer aus. 
Interessieren würden uns genauere Angaben 
über die Gasthöfe, aber die find leider sehr ungleich 
mäßig: bei Marktbreit werden drei aufgeführt, 
bei Ochsenfurt keines: ich hätte so gern die mir 
wohlvertraute „Schnecke" hier erblickt. In Würz 
burg steht der „Adler" an der Spitze, dosten Ruf 
noch in Kindheitstagen zu mir gedrungen ist — 
heute ist es ein Wirtshaus dritten Ranges. In 
Hanau behauptet der „Riese" sein altes Renommee, 
aber in Miltenberg fehlt sein Namensvetter neben 
„Engel", „Anker", „Löwe" noch ganz — und 
doch wird uns heute immer wieder versichert, das 
stattliche Patrizierhaus am Marktplatz, das als 
Gasthof heute diesen Namen trägt, sei das älteste 
Hotel Deutschlands, in dem schon Barbarosta und 
später der Doktor Luther abgestiegen sein soll. Es 
steht doch so aus, als ob dieser Anspruch erst recht 
jungen Datums sei; unser Handbuch, das auch alle 
Sagen verzeichnet, weiß nichts davon! 
Für die mediatisterten Fürsten und Grafen zeigt 
Sprnner — im übrigen durchaus ein Mann von 
ausgesprochen liberaler Gesinnung — als .Histo 
riker ein besonderes Interesse: das kündigt schon die 
von ihm selbst mit der größten Sorgfalt gezeichnete 
Karte des Stromlaufs an, wo neben den Ufer 
staaten Bayern, Baden, Hessen-Darmstadt, Kur 
hessen, Nassau die Eastell, Taxis, Schwarzen 
berg, Löwenstein-Wertheim, Leiningen, Löwenstein, 
Erbach, Isenburg-Birstein mit ihrem geschlostenen 
wie Streubesitz sorgfältig eingetragen sind. Weiter 
erfahren wir, daß Miltenberg der Sitz des Fürst!. 
Leiningenschen „Herrschaftögerichts", Kleinheubach 
eines solchen des Fürsten von Löwenstein-TOert- 
heim-Freudenberg, Marktbreit desgleichen des 
Fürsten Schwarzenberg sei — lauter Erscheinun 
gen der alten Zeit, die das Jahr 1848 hinweg 
räumte. 
Dem Brauch der Reisebücher des 18. Jahr 
hunderts entspricht es, wenn bei den einzelnen 
Orten nicht nur die in öffentlicher Hand befmd-
	        

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