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Das jüngste Gericht

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Bibliographic data

fullscreen: Das jüngste Gericht

Manuscript

Persistent identifier:
1610614121260
Title:
Brieftagebuch der Rundreise durch Sizilien 1819
Shelf mark:
2° Ms. Hass. 490[1: Tagebuch
Persons involved:
Ruhl, Julius
Place of publication:
Italien?
Document type:
Manuscript
Collection:
Ms. Hass.
Year of publication:
1819
Size:
21,5 x 15,5 cm und 13,5 x 14 - 21 x 16,5 cm
Scope:
II Blätter, 50 Seiten
Annotation:
Enthalten im Nachlass von Karl Alhard von Drach
Language:
German
Digitisation date:
2021
Place of electronic origin:
Kassel
Electronic publisher:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physical location:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Contents

Table of contents

  • Das jüngste Gericht
  • Cover
  • Blank page
  • Title page
  • Advertising
  • Hermann Ganswindt
  • Etablissement des Erfinders
  • Ueber die wichtigsten Probleme der Menschheit
  • Die Lösung des sozialen Problems
  • Verschiedene Abbildungen zu Drahtachsenlager, Tretmotor, Windmotor, Lenkbarer Ballon ect.
  • Erläuterungen und Patent-Schriften bezw. -Ansprüche nebst Urtheilen von Behörden, Autoritäten, Zeitungen und Privatpersonen
  • I. Das Drahtachsenlager
  • II. Ketteneinstellvorrichtung für Fahrräder
  • III. Der Tretmotor
  • IV. Das Einrad
  • V. Die Tretmotor-Dreiräder mit Trethebelwerk
  • VI. Das Tretmotorschraubenboot mit Antikentertrommeln
  • VII. Die Flugmaschine mit dem Versteifungssystem mittelst flacher Metallbänder
  • Vortrag des Erfinders über seine Erfindung des lenkbaren Ballons, gekürzt und verbessert
  • Das Weltenfahrzeug
  • Schlusswort
  • Inhaltsverzeichniss
  • Color chart
  • Cover

Full text

— 105 — 
Gewicht von etwa 20 Centner erhalten würde, abgesehen von der erforderlichen 
Verstärkung der Ballonhülle, um für eine, solche Geschwindigkeit zu genügen. 
Nun vermochte aber dieser Ballon im Ganzen nur 40 Centner zu tragen, 
wovon das Gewicht der Ballonhülle und der Gondel nebst Einrichtung etc. in 
Abzug kommt, so dass nicht genügende Tragfähigkeit für eine solche Schraube 
allein ohne Maschine übrig bliebe. 
Bei einer Ausführung in grossen Dimensionen stellen sich aber auch alle 
anderen Verhältnisse viel günstiger; genannt habe ich davon schon die Ballonhülle. 
Ferner die Kraftleistung der Maschine kann nicht nur proportional ihrem 
Gewicht, sondern in höherem Masse vermehrt werden; eine schwerere Maschine 
leistet also unverhältnissmässig mehr. 
Dann werden verschiedene Arten der Belastung, namentlich aber der Ballast, 
welcher bei der heutigen Luftschifffahrt ca. 20 Procent der Tragfähigkeit absorbirt, 
überflüssig, weil man das Luftschiff sowohl in horizontaler als auch in vertikaler 
Richtung vermittelst der Maschinenkraft ohne Ballast- oder Gasverlust beliebig 
bewegen kann. 
Endlich aber absorbiren die Schiffsschrauben einen viel geringeren Theil 
der Tragfähigkeit, weil statt einer proportional grossen Schraube mehrere kleinere 
angewendet werden; denn der Durchmesser der Schraube berechnet sich aus der 
Geschwindigkeit des Luftschiffes, welche für das grosse nur dieselbe sein muss, 
wie für das kleine, nämlich 14 Meter in 1 Secunde. Nun haben wir aber gesehen, 
dass ein kleiner Ballon überhaupt nicht eine solche Schraube von ca. 20 Centner 
Gewicht zu tragen vermag, während dieses Gewicht für ein grosses Luftschiff 
nur wenig in Betracht kommt. Dem grossen Aerostatenquerschnitt entspricht 
hinwiderum die Zahl der Schrauben; deren Gesammtgewicht wächst aber nur 
proportional ihrer Zahl, also auch nur proportional dem Ballonquerschnitt. Es 
stellt sich also hier folglich dasselbe günstige Verhältniss für das Gewicht der 
Schrauben heraus, wie für den Luftwiderstand und die Ballonhülle zur Trag 
fähigkeit. 
Wollte man dagegen eine proportional vergrösserte Schraube anwenden, 
so würde sie nach den Gesetzen von der relativen Festigkeit der Körper ein 
ganz unverhältnissmässig schweres Gewicht erhalten und schliesslich die Construc- 
tion derselben unmöglich werden, und das günstige Verhältniss von Tragfähigkeit 
zum Luftwiderstand würde durch das zu grosse Gewicht der Schraube wieder 
verloren gehen, so dass auf diese Weise auch bei einem grossen Luftschiff die 
Lenkbarkeit unmöglich wäre. Es muss folglich eine Mehrzahl von Schrauben zur 
Anwendung kommen. Die Anordnung derselben, und der sie treibenden Ma 
schinen untereinanderhängend, sodass die Festigkeit des Materials hauptsächlich 
nur auf Zug in Anspruch genommen wird, ist der wesentlichste Punkt meiner 
Luftschiff-Construction, auf welche ich auch das D. R.-P. No. 29 014 erhalten habe. 
Bevor ich jedoch an die nähere Erläuterung der Construction gehe, möchte 
ich noch zwei Fragen klarstellen, über die ganz irrige Anschauungen geradezu 
volksthümlich geworden sind; nämlich erstens, dass die Schraube in der Luft 
unmöglich eine genügende Wirkung äussern könne; während sie im Wasser 
allerdings diese Wirkung haben müsse, weil das Wasser mehr Widerstand böte. 
Erwidert man, dass, wenn die Luft auch viel dünner sei wie das Wasser, so 
biete sie doch immerhin einen zahlenmässig feststehenden Widerstand, der sich 
durch Vergrösserung der Schraubenflächen und durch eine schnellere Umdrehung 
der Schraube sehr leicht verstärken lasse, da der Widerstand mit dem Quadrate 
der Geschwindigkeit zunimmt, so dass bei ca. 28maliger Geschwindigkeit in der 
Luft, ein Gegenstand schon denselben Widerstand findet, wie bei der voraus 
gesetzten Einheit der Geschwindigkeit im Wasser, so erhält man allenfalls von 
einem Fachmann oder Mathematiker die interessante aber nicht zutreffende Ant 
wort: „Ja, aber im luftleeren Raum hat doch die Schraube, so gross man sie 
auch construiren und so viele L T mdrehungen man ihr auch geben mag, gar keine 
Wirkung; es giebt hier also eine Grenze, wo das Fahrzeug gar keine Fahrge 
schwindigkeit besitzt, und diese Grenze ist wahrscheinlich in dem sehr dünnen 
Medium Luft beinahe erreicht.“ 
Der Fehler in dieser Determination ist der, dass man nicht scharf unter 
scheidet: Fahrgeschwindigkeit besitzen und in Fahrgeschwindigkeit kommen, 
denn dass im luftleeren Raum das Fahrzeug eine Fahrgeschwindigkeit und zwar
	        

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