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Geschichte der Kirchenvisitationen der Hanauer ev. reformierten Kirche im 18. Jahrhundert, dazu: Geschichtliche Abhandlung über die Hanauer Quartal-Convente im 17. Jahrhundert

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Bibliografische Daten

fullscreen: Geschichte der Kirchenvisitationen der Hanauer ev. reformierten Kirche im 18. Jahrhundert, dazu: Geschichtliche Abhandlung über die Hanauer Quartal-Convente im 17. Jahrhundert

Monographie

Persistente ID:
1595234411255
Titel:
Geschichte der Kirchenvisitationen der Hanauer ev. reformierten Kirche im 18. Jahrhundert, dazu: Geschichtliche Abhandlung über die Hanauer Quartal-Convente im 17. Jahrhundert
Signatur:
35 8° H. eccl. 92
Autor:
Junghans, Georg
Erscheinungsort:
Coblenz
Verleger/Verlag:
Buchdruckerei & Commissionsverlag des Evangl. Stifts St. Martin
Dokumenttyp:
Monographie
Sammlung:
Kassel
Erscheinungsjahr:
1893
Umfang:
76 Seiten
Sprache:
Deutsch
Jahr der Digitalisierung:
2020
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte der Kirchenvisitationen der Hanauer ev. reformierten Kirche im 18. Jahrhundert, dazu: Geschichtliche Abhandlung über die Hanauer Quartal-Convente im 17. Jahrhundert
  • Einband
  • Leerseite
  • Alter Umschlag
  • Leerseite
  • Titelblatt
  • Leerseite
  • Geschichte der Kirchenvisitationen der Hanauer ev. reformierten Kirche im 18. Jahrhundert.
  • Geschichtliche Abhandlung über die Hanauer Quartal-Convente im 17. Jahrhundert, speziell der Klasse Bücherthal, kurz vor, während und nach dem dreissigjährigen Kriege.
  • Leerseite
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

m TA mn 
Praxis cum Theoria sit conjungenda, vita cum doctrina debeat 
esse consentanea. — qui Scopus conventuum. 
2) praedictum D“m. Pezenium loco inspectoris et praesidis p. t. 
in hoc et sequentibus conventibus classicis nomine Consistorii den ver- 
sammelten Herren Fratribus präsentiert, recommandiert und zu behörigem 
respect diesfalls angewiesen, welcher darauf pancis angezeigt, dass er 
seine mO0SWPNOLV, NQLOHWINLEA Aıhızoy bis nach gehaltener Predigt 
wegen der Zeit und Kürze versparen wölle, worauf die gesambte Herrn 
Fratres ihm Glück gewünschet. — Nachdem nun das Frühstück vor- 
über, auch die Predigt und tentamen der Gemeinde abgehalten worden 
war, hat Rev. Dws. Praeses im Pfarrhaus den Consessus mit einem 
lateinischen Gebet angefangen und danach ex capite 3. Ecclesiastae v. 2: 
est tempus plantandi et exstirpandi etc. eine latinam 7005@WVNOLV 
de ecclesiae statu plantandae, plantatae conservandae, conservatae Vi- 
sitandae restauratae restituendae eine gute viertheil Stundt lang gehalten. 
Auf dem letzten Convent von welchem unser Protokollbuch weiss, 
dem zu Kesselstadt, am 1. 7. 1658, wurde mitgeteilt, dass nunmehr 
Des. Petrus Pezenius inspector nicht nur Inspector des Bücherthals, sondern 
omnium classium. sein werde. Sofort fand in Folge dessen eine aber- 
malige, nicht minder feierliche Introduction desselben statt. 
Vor dem Frühstück hat nomine Illustrissimi et Generosissimi co- 
mitis in Hanau, Clementissimi Dni. nostri, ita etiam nobili et laudabili 
annuente Consistorio Amplissimus, Clarissimus et Consultissimus vir D“*. 
Petrus Richardus Schaefferus Consiliarius admodum Reverendum D um. 
Petrum Pezenium den Fratibus Classicis in Inspectorem omnium Clas- 
sium präsentieret, welcher, nachdem er eine schöne lateinische oration 
de dignate animae gehalten und neben Erinnerung seiner tenuitaet et 
infirmitaet auch seine dexteritaet, integritaet, facilitaet und allen geneig- 
ten Willen den Herrn Fratribus anerboten und mit dem andächtigen 
Gebet Alles beschlossen, — von allen anwesenden Welt- und Geistlichen 
Herren mit herzlicher gratulation ist verehret worden. 
Die Zeit, wo den Hanauer Pfarrern und ihren Gemeinden das 
Feuer auf den Nägeln brannte, die Tage und Jahre, wo der Greuel der 
Verwüstung an heiliger Stätte gefunden wurde, der eingestürzten Kirchen 
und Pfarrhäuser, der verbrannten Dörfer, eines armen Volkes, das in 
leiblichem und geistlichem Elend zu verkommen in Gefahr stand, rückte 
mehr und mehr in die Ferne, und machte geordneteren Zuständen Platz. 
Praeses et fratres conventuales fanden bereits ihre, wie es scheint, ganz 
besondere Freude an der ornamentalen Ausgestaltung von Nebensäch- 
lichkeiten, an geistreichen lateinischen Reden, hatten sogar lateinisch 
beten gelernt. Der Gedanke fand Anklang, es solle in Zukunft auf dem 
Convent regelmässig ein locus communis ventilieret werden, zunächst 
allerdings unter dem Tischgespräch (Hochstadt 5. 2. 1657). 
An diesen Gedanken anknüpfend hat die Folgezeit den seitherigen 
Bestand des Hanauer Conventswesens bald .von Grund ‚aus umgestaltet.
	        

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