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Unser ist der Sieg (Nr. 42, Juli/August 1944)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Unser ist der Sieg (Nr. 42, Juli/August 1944)

Zeitschrift

Persistente ID:
1516697231135
Titel:
Unser ist der Sieg
Signatur:
Archiv Bernecker-Verlag[323
Körperschaft:
NSDAP, Kreisleitung Melsungen
Erscheinungsort:
Melsungen
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
Heimatblatt für die Kameraden im feldgrauen Rock
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
A. Bernecker Verlag GmbH, Melsungen

Band

Persistente ID:
1516702560342
Titel:
Unser ist der Sieg
Signatur:
Archiv Bernecker-Verlag[323
Bandzählung:
Nr. 42, Juli/August 1944
Erscheinungsort:
Melsungen
Verleger/Verlag:
A. Bernecker
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1944
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
Heimatblatt für die Kameraden im feldgrauen Rock
Jahr der Digitalisierung:
2018
Physikalischer Standort:
A. Bernecker Verlag GmbH, Melsungen

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Unser ist der Sieg
  • Unser ist der Sieg (Nr. 42, Juli/August 1944)

Volltext

Die SA-Standarte 173 Sieger in der Gruppe Hessen 
beim Deutschen Wehrschießen 1941. 
In den Monaten April und Mat wurde im ganzen Reich 
auf Anweisung des Stabschefs das „Deutsche Wehrschießen" 
durchgeführt. Das Ziel ivar', alle Männer in der Heimat 
an die Waffe zn führen und ihre Schießleistungen zu erprobest. 
Der Ruf fand überall Zustimmung. Die Beteiligung im Reich 
überschritt 4 Millionen. Das war ein entschiedenes Bekenntnis 
zum Wehrwillen und eine eindeutige Antwort auf die Propa 
ganda der Feinde, die den Zusammenbruch der inneren Front 
erreichen möchten. 
Die Standarte 173 führte das Deutsche Wehrschießen mit 
Genehmigung des Gruppenführers auf eigener Grundlage durch: 
Alle Männer von 18 bis 65 Jahren bildeten die Ortsmannfchaf- 
ten, deren Durchschnittsleistung: Erzielte Ringzahl durch die 
Sollzahl aller Männer, die noch zu Haufe find, errechnet 
wurde und im Vergleich die Feststellung der besten Ortsmann- 
fchaft im Kreise ermöglichte. 
Im Wettstreit der Ortsmannschaften ist es der Standarte 
gelungen, 84 o/o aller Männer der Heimat zu erfassen. Damit 
steht die SA -Standarte 173 an der Spitze der Standarten der 
Gruppe Hessen und hat den Wanderpreis der Gruppe Hessen 
für 1944 erworben. 
Zu großen politischen Kundgebungen gestaltete sich das 
Wehrschießen. Die Ortsmannschaften traten geschlossen an. 
marschierten nach kurzer Ansprache hinaus ins Gelände auf den 
Schießplatz, der meistens auf einer Höhe lag, von wo man einen 
herrlichen Blick auf die schöne Hessenheimat hatte. Dort 
wurden die Männer auf vier Stationen aufgeteilt: Schießen, 
Entfernungschätzen, Handgranatenzielwurf und Heimatkunde'. 
Ueberall waren sie mit Eifer dabei. Auffallend war das gc- 
schulte Auge des Bauern im Erkennen von Zielen und das gute 
Maß für Entfernungen, mitreißend der Schwung der alten 
Frontsoldaten beim Handgranaten-Zielwurf und mit besonderem 
Interesse wurde die Darstellung von Landschaft, Geschichte und 
Schicksal der Heimat aufgenommen. 
So war das Deutsche Wehrschießen 1944 ein einmütiges Be 
kenntnis zum Wehrgedanken und zur Wehrgemeinschaft des 
deutschen Volkes. Top p. 
Oie Heimat grüßen 
Obergefr. Martin H o h m a n n - Beiseförth. Obcrgefr. Karl 
Ost m a n n, Zwm. Georg M a u l, Feldwebel Heinrich Göbe l- 
Elbersdorf, ^-Unterscharführer Konrad Anacker- Schwarzen 
berg, H. Kranz-Heßlar, Fhj.-Wachtmstr. Hans Werner 
Kropf, Gefr. Walter L ep p c r- Spangenberg, Schr.-Ob.-Mnat 
Hans Schömberg!- Kirchhof, Gefr. Wilhelm R o l l, Obcrgefr. 
August B e i n h a u e r, Obergefr. Heinrich G ö b e l, Uffz. Aug. 
Gippcr. Gefr. Karl Augustin, Uffz. Martin Gerlach- 
Deute, Gefr. Hans K l e rm a n n - Niedermöllrich, Hauptfeld 
webel Hans Opfer mann, Uffz. Karl C l o b e s - Gcnfu ig-ur, 
Uffz. Konrad Ditzel, Obergefr. Georg Horn, Gefr. Heinz 
R ü dige r, Oberfeldwebel Georg Pfeiffer, Gefr. August 
Schilling-Stolzhausen, Uffz. Hans Landgrebe-Röhren 
furth, ^-Sturm. Karl S i e b e r t - Neuenbrunslar, ^-Sturm. 
Willi Rößler-Rhünda, Gefr. Willi B r a f f e l - Bergheim, 
Gefr. Heinrich L i ch a u - Bcrgheim, Untertruppführer H- Kör 
per - Genfungen, Arbeitsmann K. B e ch ft e i n - Heinebach, Uffz. 
Ludwig S t r u b e -Melf ungen, Soldat Hartmann Oeste- 
Schnellrode, Uffz. Döring-Altmorschen, Uffz. K. Petri- 
Heinebach, M.-A.-Obergefr. Otto G e o r g e-Wichte, Gefr. 
Andreas Möller. 
---Sturmmann Ernst B r a n d a u-Harle grüßt seinen lieben 
Vater im Osten soivie alle Harter Kameraden. — Uffz. Will). 
B l u m enstein - Elbersdorf sendet seinen beiden Brüdern Ge 
org und Heinrich herzliche Grüße. — Obergefr. Wilh. C lob es 
grüßt alle Neuenbrunslarer Kameraden im feldgrauen Rock. — 
^-Unterscharführer Konrad Acker m a n n - Wichte grüßt alle 
Kameraden aus feinem Heimatdörfchen und Kreisamtsleiter R. 
Katzung, der auch in den Reihen der Waffen-^ steht. — Stabs- 
gefr. Richard O b a ch wünscht allen „Günsterödern" viel Sol 
datenglück. — Gefr. Heinrich B a r t s ch e r grüßt seinen lieben 
Vater im Westen und seinen Onkel Hermann. — Gefr. Her 
bert E i d a m'-Binsförth sendet allen Kameraden im feld 
grauen Rock, besonders seinem Bruder Heinrich und Boni 
S t ö h r herzliche Grüße. — Uffz. Friede! Reine m u n d und 
Obergefr. Adam Liedlich trafen im hohen Norden ihren 
Landsmann Karl Gipper. Alle drei grüßen die Kameraden 
an allen Fronten. — Gefr. Wilhelm Reinhardt grüßt feine 
Spangenberger Kameraden M. Münzer, Aug. Gagel, Ewald 
Linitzki, Georg Meurer, Emil Appell und Walter Lepper. — 
Gefr. Georg S e i tz-Obermelfungen und Gefr. Adolf M e h l e r- 
Körle trafen sich in einem Soldatenheim an der Kanalküste und 
feierten dieses Wiedersehen bei einem „Hellen". Beide grüßen 
die Heimat. — Vier Kameraden aus dem hohen Norden: Uffz. 
H. König- Elfershnufen, Uffz. H. Z i l ch - Empfcrshaufen, Uffz. 
M. K ü h l b o r n - Günsterode und Obergefr. H. Emmeluth- 
Kehrenbach grüßen alle Kameraden aus ihren Heimatdörfern. 
— Oberleutnant Heinz D i e g e l sendet allen Parteigenossen der 
Ortsgruppe Hilgershausen herzliche Frontgrüße. — ---Uscha. 
Hans Kümmel grüßt fein Heimatdörfchen Deute und alle 
Kameraden im feldgrauen Rock, besonders feine Jugendfreunde 
Willi Gerhold, Heinrich Wurst. Adam Riemenschneider und 
Heinr. Wunsch. — ---Rottenführer Aug. Ludwig grüßt alle Bins- 
förthcr Kameraden, vor allem feine lieben Brüder und wünscht 
ihnen weiterhin alles Gute und viel Soldatenglück. 
Fhj. Uffz. K. H. Wagner-Melsungen, der an einem 
Lehrgang beim Ersatztruppenteil teilnimmt, grüßt feine Kame 
raden und berichtet über folgende kleine Begebenheit, die sich 
noch in den letzten Tagen seines Fronteinsatzes ereignete: 
„Wir hatten nach harten Kämpfen den sowjetischen Brücken 
kopf eingedrückt, kurze Zeit darauf gab es auch wieder einmal 
den wohlverdienten Berpflegungsbranntwein. Zufrieden wan 
derte ich mit meiner Flasche unter dem Arm, noch war sie wohl 
verpackt in einer Strohhüllc, zu meinem Geschütz, wo schon 
die anderen sechs die begehrte Flüffigkest erspäht hat 
ten. Wer beschreibt aber mein freudiges Erstaunen, als 
ich nach dem Entfernen der Hülle auf dem Etikett lese: 
Gg. Worst, Melsungen. Wirklich, ein ausgezeichneter Gruß 
aus der Heimat. Bald war er genießerisch „hinuntergekippt". 
Aber eine nette Ueberraschung war es doch. 
Obergefr. Fritz Siemon- Obermelsungen übermittelt einen 
Gruß an seinen Schwager Heini Rüppel, soivie alle Obermelsun- 
ger Kameraden im feldgrauen Rock mit dem Lied, das der 
verstorbene Konrektor Hammer dichtete: 
Ich kenne ein Dörfchen am Fuldastrand, 
es ist mir lieb und wohlbekannt, 
es zieht mich immer zu ihm hin, 
wenn ich in weiter Ferne bin. 
Nicht ist es groß, nicht ist es klein, 
nicht hat cs Gold noch Edelstein, 
doch Traum und Zufriedenheit 
herrscht hier, wie nirgends weit und breit. 
Und fragst Du, wie dies Dörfchen heißt, 
das so herrlich uns seinen Namen preist: 
Ober-Melsungen wird sein Name genannt 
es liegt im stieben Hessenland! 
Os wurden ausgezeichnet 
Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klaff"' 
Stöhr - Adelshausen; Leutnant Fritz Ko 
sungen; Uffz. Ludwig B e r n d t - Kirchhof 
Mit dem Eilernen Kreuz 2. Klasse: Uff 
stein - Kirchhof, Feldwebel Kurt Stt 
Masch.-Obergefr. Karl F r e u d e n st e i n - 
Hans Kümmel- Deute. 
Mit dem Nahkampfsturmabzeichen: 
Will e - Melsungen. 
Mit dem Inf.-Sturmabzeichen in Silbe, 
L u m m - Melgershausen. 
Mit dem Inf.-Sturmabzeichen in Bro 
K ü m m e I - Deute. 
Mit dem Kraftfahrbewährungsabzeichen 
Hans Kümmel- Deute. 
Mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Kl 
Obergefr. Paul A n d r e a s - Neumorschen 
M a i e r - Melsungen, Brückenstr. 29: O 
Knöpfet- Felsberg: Obcrgefr. Ernst K o 
Fcrd. Koch-Neuenbrunslar: ----Scharführc 
Melsungen: Obergefr. Justus Nödrng- 
Martin L u m m - Melgershausen. 
Beförderungen 
Zum Oberleutnant: Leutnant 5). Ding^ 
Beuern). 
Zum Oberfeldwebel: Feldwebel Hans £ 
Zum Feldwebel: Uffz. Hermann Wil 
Zum ---Scharführer: ---Rottenführer 
Melsungen. 
Zum Unteroffizier: Obergefr. Karl 
Kirchhof: Obergefr. Hans S t ö h r - Adclsh 
Zum Obergefreiten: Gefr. Herbert 
M.-A.-Gefr. Otto G c o r g e - Wichte: Gef 
Gefr. Walter B ä r-Melsungen, Mühle 
Jäger- Melsungen. 
soifluieu, gern eure neuen An 
Druck: A. Bernecker, Melsungen. Für den Inhalt ve 1 
M. Bär, K. Kreispresseamtsleiter. Einsendungen a 
QpCARD 101 
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