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Einwohnerbuch Stadt und Landkreis Kassel (Jg. 103.1939)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Einwohnerbuch Stadt und Landkreis Kassel (Jg. 103.1939)

Zeitschrift

Persistente ID:
1382947338432
Titel:
Adreßbuch von Kassel und Umgebungen
Signatur:
Verschiedene Signaturen
Erscheinungsort:
Kassel
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Sprache:
Deutsch
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Band

Persistente ID:
1382947338432_1939
Titel:
Einwohnerbuch Stadt und Landkreis Kassel
Signatur:
38 4° H.top. 83
Bandzählung:
Jg. 103.1939
Erscheinungsort:
Kassel
Verleger/Verlag:
Schönhoven
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1939
Umfang:
Getr. Zählung
Sprache:
Deutsch
Jahr der Digitalisierung:
2016
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Adreßbuch von Kassel und Umgebungen
  • Einwohnerbuch Stadt und Landkreis Kassel (Jg. 103.1939)
  • Einband
  • Titelblatt
  • Zum Geleit
  • Werbung
  • Zuschauerraum des Preußischen Staatstheaters zu Kassel
  • Stadthalle Kassel, Festsaal
  • Stadthalle Kassel, Theatersaal
  • Stadtpark Kassel
  • Dienststellen der NSDAP, Behörden, Verbände und Organisationen, Allgemeines
  • Verzeichnis der Kasseler Einwohner
  • Verzeichnis der Kasseler Straßen, Ortschaften des Landkreises Kassel
  • Genossenschafts- und Handelsregister, Handels- und Gewerbeverzeichnis
  • Werbung
  • Farbkeil
  • Einband

Volltext

verdunkelt werden, weil sie getragen und verkündet wird von Millionen deutscher Menschen, 
die seit dem Weltkriege gelernt haben, auf keinen Beistand von außen zu warten, sondern zu 
handeln nach dem Grundsatz: „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!" 
Das Jahr 1938 war ein Jahr der gigantischsten Leistungen auf allen Gebieten. Unsere neue 
deutsche Wehrmacht stand wie ein Schild an den Grenzen des Reiches. Neben dem deutschen 
Soldaten schuf der deutsche Arbeiter in selbstlosem und unermüdlichem Schaffen Tag und Nacht 
ein Befestigungswerk, das als ein Schutzwall die gesamte Westgrenze abriegelte und nun die 
Heimat schützte vor jedem sie bedrohenden Feind. 
Oie Hetze und Lüge aber sollten ihre Früchte zeigen, als in den Sommermonaten das 
verjudete System Benesch unsere sudetendeutschen Volkgenossen knechtete und schändete, wie es 
schlimmer in trübsten Zeiten des Mittelalters nicht gewesen sein kann. Wir Deutsche mußten 
wieder erleben, daß das Weltgewissen sich nicht rührte, als deutsche Männer, Frauen und 
Kinder gemordet, geschändet und zu Tode gequält wurden, jenes Weltgewissen, das als eine 
jüdische Suggestion politisch führende Demokraten erfaßt hatte. Wie oft hatte der Führer die 
Friedensliebe des deutschen Reiches betont. Man legte uns diese Bereitschaft als Verzicht 
leistung auf geschichtliche und naturgegebene Ansprüche aus. Das Wort des Führers vom 
20. Februar 1938 wurde überhört, als er davon sprach, daß das deutsche Volk eine Unter 
drückung seines Volkstums an seinen eigenen Grenzen nicht mehr länger dulden würde. 
So kamen die Tage gewaltiger Spannung, eine Probe für unser Volk, die es bestanden 
hat. Das „jüdische Weltgewissen" wühlte und hetzte, nur allzu gern hätte es die Mächte 
Europas in ein gemeinsames Bluten gestürzt. In jenen Tagen zollte das deutsche Volk dem 
Führer seinen Dank dafür, daß er es bisher stets den Weg zur deutschen Freiheit aufwärts 
geführt hatte. Das Reich vergaß nicht die Tat vom 7. März 1938- als die Welt gegen das 
Reich und seine Verbündeten tobte, stand das Volk wie ein Mann und war bereit, die Ehre 
und das Leben der Nation bis zum letzten Einsatz zu verteidigen. Die welthistorischen Tage 
von Berchtesgaden, Godesberg und München werden in der Erinnerung aller haften bleiben. 
Des Führers mutige Staatsführung zwang ganz Europa in die Schranken und ein System zer 
brach, das sich zum Fürsprecher und Vertreter anarchistischer jüdischer Mächte gemacht hatte. 
— Sudetenland kehrte heim! — 3^2 Millionen Volksgenossen, die vom Reiche getrennt waren 
und die alle Qualen einer fremden Tyrannenherrschaft durchmachen mußten, wurde die Frei 
heit geschenkt. 
Ohne Schwertstreich und Krieg löste der Führer die österreichische und sudetendeutsche 
Frage. Heute leben wir in dem Reich, von dem nationalsozialistische Freiheitskämpfer so oft 
als dem großdeutschen Reich gesungen und für das Unzählige bester Deutscher geblutet und ihr 
Leben dahingegeben haben. Der Führer holte in dieses Reich 10 Millionen Volksgenossen mit 
ihrem Land zurück. 
Mögen uns im kommenden Jahre die Worte des Führers Mahnung sein, die er am 
5. Oktober, für einen Abend vom Einmarsch der deutschen Truppen in das Sudetenland zur 
Eröffnung des Winterhilfswerks nach Berlin zurückgekehrt, gesprochen hat:
	        

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