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Hessenland (47.1936)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Hessenland (47.1936)

Zeitschrift

Persistente ID:
1382947338432
Titel:
Adreßbuch von Kassel und Umgebungen
Signatur:
Verschiedene Signaturen
Erscheinungsort:
Kassel
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Sprache:
Deutsch
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Band

Persistente ID:
1382947338432_1846
Titel:
Casselsches Adreß-Buch
Signatur:
37 Hist.Wiss. 6784
Bandzählung:
1846
Erscheinungsort:
Cassel
Verleger/Verlag:
Döll und Schäffer
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1846
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
für das Jahr 1846
Jahr der Digitalisierung:
2014
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hessenland
  • Hessenland (47.1936)
  • Einband
  • Heft 1/2, Januar/Februar 1936
  • Heft 3/4, März/April 1936
  • Heft 5/6, Mai/Juni 1936
  • Heft 7/8, Juli/ August 1936
  • Heft 9/10, September/Oktober 1936
  • Heft 11/12, November/Dezember 1936
  • Farbkeil
  • Einband

Volltext

4 
sches Kulturgut schlechthin anzusehen 
sind: 
Die Elisabethkirche in Marburg mit dem 
Schrein der hl. Elisabeth, in edlem frühgotischen 
Stil erbaut, ein typisches hessisches Bau 
denkmal; 
die Kaiserpfalz (Barbarossaburg) und die Ma 
rienkirche zu Gelnhausen; 
die St. Nlichaeliökirche und der Dom zu Fulda, 
erstere die ä l t e st e deutsche Kirche 
rechts des Rheins, um 800 erbaut, 
und schließlich der großartige Dom zu Fritzlar. 
Erwähnt man noch die zahlreichen alten Rat 
häuser aus allen Kunstepochen und 
die für Hessen charakteristischen schönen F a ch - 
werksbauten, wie sie in der Kasseler Alt 
stadt, in Allendorf oder LDitzenhansen zu sehen 
sind, so sind damit die hervorragendsten Kunst- und 
Naturdenkmäler erwähnt, die dem Lande ihr Ge 
präge geben. 
Unter dem Landgrafen Friedrich II., dem Zeit 
genossen Friedrichs des Großen, erlebte Kassel seine 
hoch st e Blütezeit auf dem Gebiete 
der bildenden Kunst in dem Künstler-Drei- 
gestirn Du Ry, dem Architekten, Nahl, dem 
Bildhauer, und Tischbein, dem Maler. 
Damit möchte ich meinen allgemeinen Überblick 
über Land und Leute in Hessen, die hessische Land 
schaft und Kultur schließen und nur noch durch 
einige kurze Ausführungen zeigen, was wir in 
unserer provinzialen Selbstverwaltung, die der Herr 
Landeshauptmann zu leiten haben wird, als be 
sonders Bemerkenswertes auszuweisen haben. 
I. Die Verteilung der Geschäfte auf einen 
Provinzial- und auf Bezirksverbände kennt inan 
nur bei uns. Der Schwerpunkt liegt bei den Be- 
zirköverbänden, aber auch der Provinzialverband 
hat einen, wenn auch nicht so umfangreichen, so 
doch sehr wichtigen Aufgabenkreis, insbesondere die 
Durchführung der sozialen Gesetzgebung. 
II. Bemerkenswertes auf dem Gebiete des Ver 
kehrswesens: 
Wir haben ein Landstraßennetz, das so 
wohl nach Flächeninhalt wie nach Bevölkerungs 
ziffer des Gebiets berechnet, das dichteste in 
ganz Deutschland ist. Die Folge ist, daß 
dieses große Netz in seiner Fahrbahn nicht überall 
erstklassig ausgebaut sein kann, daß es aber in her 
vorragender Weise den wirklichen Bedürfnissen der 
Bevölkerung angepaßt ist. Natürlich entspricht eö 
nicht überall den z. T. sehr weitgehenden Wün 
schen des Fremdenverkehrs. Die stellenweise scharfe 
Kritik, die unsere Straßen hier und da außerhalb 
Hessens erfahren, ist aber meist nicht berechtigt, da 
sie die gegebenen Verhältnisse nicht berücksichtigt. 
Wir find gezwungen, auch auf die Leistungsfähig 
keit unserer steuerzahlenden Bevölkerung Rücksicht 
zu nehmen. 
Den Bemühungen der Verwaltung muß und 
wird es voraussichtlich gelingen, das Autobahn 
netz so zu gestalten, daß eö den Interessen unseres 
Wirtschaftsbezirks in hervorragender Weise ent 
sprechen wird. 
III. Auf dem Gebiete des Gesundheitswesens: 
1. In unseren Landkrankenhäusern 
besitzen wir Einrichtungen von großer Bedeutnng 
für die Bevölkerung, die in den übrigen Provin 
zen als Provinzialeinrichtttngen fehlen. Ich möchte 
noch hinzufügen, daß — namentlich bei dem Aus 
bau des größten Landeskrankenhauses in Kassel — 
keine Aufwendungen gescheut worden sind, um eine 
Anstalt zu schaffen, die den höchsten Anforderungen 
eines modernen Krankenhauses in jeder Beziehung 
entspricht. Es ist mit allen Hilfsmitteln zur Er 
kennung der Krankheiten reich ansgestattet. Sämt 
liche Abteilungen find mit wissenschaftlich hoch 
stehenden Fachärzten besetzt. Mit der Übernahme 
der öffentlichen Krankenpflege in dieser Form er 
füllt der Bezirksverband eine schöne, wenn auch 
finanziell stark fühlbare Aufgabe. 
2. TOas die Heilanstalten für Gei 
steskranke anlangt, so sind sie natürlich in 
allen Provinzen vorhanden. Aber es darf doch ge 
sagt werden, daß die Landesheilanstalt Haina durch 
ihr ehrwürdiges Alter, ihre künstlerisch hervor 
ragenden Baudenkmäler der alten Klostergebände 
und ihren großen Grundbesitz etwas ganz Beson 
deres, etwas Einzigartiges darstellt. Das Hospital 
Haina wurde 121g als Zisterzienser Kloster an 
den jetzigen Ort verlegt, 1527 säkularisiert und 
von dem Landgrafen Philipp dem Großmütigen 
durch StiftungSurknnde von 1533 in ein Hospital 
umgewandelt. Vor 3 Jahren feierte es als solches 
das seltene Fest des 400jährigen Ju 
biläums. Es stellt die älteste Pflege- 
n n d Heilanstalt in Deutschland dar 
und zeigt, wie früh der soziale Gedanke bei nns 
Wurzel geschlagen hat. Mit der Heilanstalt ist 
ein Grundbesitz von 29 000 Morgen verbunden, 
darunter 26 000 Morgen Wald, der von zwei 
Forstämtern verwaltet wird und einem großen 
Gut über 2000 ÜÜorgen. 
IV. Auf dem Gebiet der Jugendpflege. 
Hier dürfen wir auf die Verwendung 
der alten hessischen Burgen zu
	        

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