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Gudensberg

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Bibliografische Daten

fullscreen: Gudensberg

Monographie

Persistente ID:
1349437746157
Titel:
Gudensberg
Autor:
Zwingmann, Hilde
Erscheinungsort:
Gudensberg
Verleger/Verlag:
Magistrat der Stadt Gudensberg
Dokumenttyp:
Monographie
Sammlung:
Schwalm-Eder-Kreis
Erscheinungsjahr:
2000
Ausgabebezeichnung:
3. Aufl.
Umfang:
208 S.
Anmerkung:
Gedruckte Ausgabe in 1. Aufl. 1990: 37 Hass 1990 A 2506. - Pflichtexemplar
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
Gesichter einer Stadt
Jahr der Digitalisierung:
2012
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Gudensberg
  • Einband
  • Titelblatt
  • Impressum
  • Vorwort
  • Blick auf die Gudensberger Altstadt im Jahre 1988 nach einer Zeichnung von Klaus Roth
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Die Anfänge
  • Vom Mittelalter zur Neuzeit
  • Wichtige Institutionen der Stadt und ihre geschichtlichen Wurzeln
  • Das Leben in Gudensberg zu Beginn des 20. Jahrhunderts
  • Der Nationalsozialismus und seine Folgen
  • Wohnen in Gudensberg
  • Die Gudensberger Stadtteile
  • Gudensberg lädt zum Verweilen ein
  • Anhang

Volltext

Wichtige Institutionen der Stadt 
und ihre geschichtlichen Wurzeln 
Die Entwicklung des Brauwesens und die alte Brauerei 
Nicht von ungefähr gilt das Bier neben dem Wein als ältestes Getränk des Menschen; 
es ist der Menschheit bereits seit 9000 Jahren bekannt. Das erste 4Pils' wurde im 
Zweistromland, in Mesopotamien gebraut. Auch die alten Ägypter tranken Bier. S0 
fand man in der Grabkammer Pharao Ramses III. Krüge, die damit gefüllt waren! 
Von unseren einheimischen Vorfahren - den Germanen - ist wohlbekannt, daß sie 
sich außer an Met auch an Weizenbier labten. 
Nachdem im Mittelalter die hohe Kunst des Bierbrauens der Mönche im Kloster bis 
in die Städte vorgedrungen war, begann man hier, Brauhäuser zu errichten. Die 
Städte erhielten das Braurecht von den Landesherren als Privileg. 
In Gudensberg brauten die Bürger bereits im ausgehenden Mittelalter, und schon 
bald nahm das Bier eine ähnlich wichtige Stellung ein wie das tägliche Brot. Das 
Getränk war damals allerdings sehr harmlos. Der Dichter Hartmann von der Aue 
schrieb um das Jahr 1200, daß in einem Becher Wein mehr Wirkung liege, als in 
44 Bechern Bier! Es handelte sich lediglich um eine Abkochung von Gersten- und 
Dinkelmalz sowie Hopfen. Um diese zum Gären zu bringen, fügte man Hefe hinzu. 
Den Hopfen bauten einige Gudensberger in ihren Gärten an. Hopfengärten gab es an 
der Fritzlarer Straße, an den Straßen nach Maden und Besse und in der Leimenkaute. 
So wurde ein Pfarrgarten in der Leimenkaute bereits 1542 als 'Hopfengarten' 
bezeichnet. Auch der Name "Hopfenteich, ist für einen vor dem Odenberg gelegenen 
Weiher bis heute erhalten geblieben. 
Da nur Gudensberg als Stadt mit der (Braugerechtigkeit, ausgezeichnet war, mußten 
die umliegenden Dörfer das Bier in der Stadt kaufen. Jeder Bürger konnte von der 
Stadt das Recht kaufen, Bier zu brauen, und im Jahre 1672 taten dies 62 (!) Gudens- 
berger. Von dem Geld erwarb die Stadt neue Braupfannen. Indes waren eigene Brau- 
geräte bei den Bierbrauern sehr geschätzt. Das Bier stellte man zu jener Zeit über- 
wiegend zum eigenen Bedarf her; der Rest wurde an andere verkauft. 
Von Landgraf Karl im 18. Jahrhundert so geregelt, mußte jeder, der Bier verkaufen 
wollte, ein Brett oder einen 'Str0hwisch' an seiner Haustür befestigen. Der Markt- 
meister prüfte das Bier und setzte den Preis fest. 
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