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Gudensberg

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Bibliografische Daten

fullscreen: Gudensberg

Monographie

Persistente ID:
1349437746157
Titel:
Gudensberg
Autor:
Zwingmann, Hilde
Erscheinungsort:
Gudensberg
Verleger/Verlag:
Magistrat der Stadt Gudensberg
Dokumenttyp:
Monographie
Sammlung:
Schwalm-Eder-Kreis
Erscheinungsjahr:
2000
Ausgabebezeichnung:
3. Aufl.
Umfang:
208 S.
Anmerkung:
Gedruckte Ausgabe in 1. Aufl. 1990: 37 Hass 1990 A 2506. - Pflichtexemplar
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
Gesichter einer Stadt
Jahr der Digitalisierung:
2012
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Gudensberg
  • Einband
  • Titelblatt
  • Impressum
  • Vorwort
  • Blick auf die Gudensberger Altstadt im Jahre 1988 nach einer Zeichnung von Klaus Roth
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Die Anfänge
  • Vom Mittelalter zur Neuzeit
  • Wichtige Institutionen der Stadt und ihre geschichtlichen Wurzeln
  • Das Leben in Gudensberg zu Beginn des 20. Jahrhunderts
  • Der Nationalsozialismus und seine Folgen
  • Wohnen in Gudensberg
  • Die Gudensberger Stadtteile
  • Gudensberg lädt zum Verweilen ein
  • Anhang

Volltext

Wie fast überall in Deutschland, so wurden nach der Weltwirtschaftskrise zunehmend 
auch in Gudensberg mehr Bürgerinnen und Bürger Anhänger der NSDAP (National- 
sozialistische Deutsche Arbeiterpartei) und ihrer faschistischen Politik. 
Bei der Reichstagswahl am 14. September 1930 gaben 261 Gudensberger ihre Stimme 
der NSDAP. Bald darauf, am 1. Oktober 1930, wurde die Gudensberger Ortsgruppe 
gegründet. Sie bestand zunächst aus neun Mitgliedern. 
Es begann eine massive Diskriminierung der Juden: Hausmädchen jüdischer Fami- 
lien mußten ihren Dienst quittieren, Bauern durften nicht mehr mit Juden verhan- 
deln, und es war untersagt, in jüdischen Geschäften zu kaufen. Diese Anordnungen 
waren zwar zu diesem Zeitpunkt noch nicht offiziell verkündet, trotzdem achtete die 
SA darauf, daß sie genau befolgt wurden. Vereine und Verbände (Gesangverein, 
Turnverein...) wurden aus den Gaststätten getrieben. 
Doch nicht nur Juden, auch politisch Andersdenkende, litten unter den Nazis. Die 
hiesige SA (Sturmabteilung) warf die Sportgeräte des linksorientierten Turnvereins 
von der Wenigenburg. Den traditionellen Arbeiterparteien Wurde strengstens verbo- 
ten, in Gaststätten Versammlungen abzuhalten. Anläßlich eines Treffens auf der 
Wenigenburg, wo der spätere hessische Ministerpräsident Georg August Zinn im 
Februar 1933 eine Rede hielt, stürmten 30 bis 40 Männer der SA mit Hitler-Gruß den 
Saal und umzingelten die dort Anwesenden; draußen wurden Wachen aufgestellt, die 
Versammlung brutal beendet. Nach diesem Vorfall gab es in Gudensberg keine Ver- 
sammlungen nichtnationalsozialistischer Gruppierungen mehr. 
Bei den Wahlen zum Preußischen Landtag am 24. April 1932 hatte die NSDAP in 
Gudensberg bereits 615 Stimmen zu verzeichnen. Eine große Menschenmenge ver- 
sammelte sich am 16. Juli des Jahres, um einer Kundgebung der NSDAP des Kreises 
Fritzlar und dem Aufmarsch der Gudensberger SA beizuwohnen. Der Tag, der durch 
ein Doppelkonzert der SA und der Stadtkapelle begann, endete mit einem großen 
Fackelzug. Zur weiteren Verbreitung der nationalsozialistischen Idee fand am näch- 
sten Tag ein Propagandamarsch der SA nach Besse statt, um die Macht der Arbeiter- 
bewegung dort zu brechen. Vor der Koch'schen Wiese in der Schwänheid erfolgte die 
Flaggenparade, Begrüßung und Verpflichtung der jungen SA-Mannschaften durch 
den Standartenführer. Gauleiter Weinrich und Prinz August Wilhelm hielten Anspra- 
chen über Großlautsprecher, die einen abegeisterten Beifallß (Gudensberger Chro- 
nik) auslösten. Anschließend marschierten die SA-Männer stiefeldröhnend durch die 
Stadt.
	        

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