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Die Landesbibliothek Kassel 1580 - 1930

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Bibliografische Daten

fullscreen: Die Landesbibliothek Kassel 1580 - 1930

Monographie

Persistente ID:
1334820827188
Titel:
Cassel
Signatur:
35 Hist. Wiss. 2395b
Herausgeber:
Köhrer, Erich
Erscheinungsort:
Berlin-Charlottenburg
Verleger/Verlag:
Lima-Verlag
Dokumenttyp:
Monographie
Sammlung:
Kassel
Erscheinungsjahr:
1922
Größe:
4°
Umfang:
54 S.
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
[seine Entwicklung und seine Zukunft] ; ein Sammelwerk unter Mitwirkung führender Persönlichkeiten der Stadt Cassel
Schriftenreihe:
Deutsche Stadt - Deutsches Land ; 4
Jahr der Digitalisierung:
2012
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Landesbibliothek Kassel 1580 - 1930
  • Einband
  • Wilhelm und Jacob Grimm
  • Titelblatt
  • Teil 1. Die Landesbibliothek Kassel in ihrer geschichtlichen Entwicklung
  • Inhalts-Übersicht
  • Vorwort
  • Wilhelm der IV.
  • 1. Begründung und Anfänge
  • 2. Die Bibliothekare Rudolphus Scholasticus und Michael Angelocrator
  • 3. Der Bibliothekar Johann Sebastian Haas. Die Pfälzer Erbschaft
  • 4. Bibliothekar Johann Hermann Schmincke (1722 - 1743)
  • 5. Johann Arckenholtz (1746 - 1766)
  • 6. Die "Revolution der Casselschen Bibliothek". Der Umzug in das Museum Fridericianum
  • 7. Friedrich Wilhelm Strieder (1785 - 1806)
  • 8. Die Fremdherrschaft
  • 9. Die Brüder Grimm
  • 10. Die "Kurfürstliche Landesbibliothek"
  • 11. Die "Ständische Landesbibliothek"
  • 12. Die Erwerbung des Museums-Gebäudes. Die Kriegs- und Nachkriegszeit
  • Die Bibliothekare
  • Personen- und Sachregister
  • Teil 2. Handschriftenschätze der Landesbibliothek Kassel

Volltext

ihre Rettung gesorgt hätte. Die Flucht der westfälischen Machthaber hieß eine große Zahl 
wertvoller Werke, insbesondere archäologischer Prachtwerke mitgehen, die Jakob Grimm 
zum größten Teil wiederaufzufinden und nach Wilhelmshöhe zurückzubringen verstand, 
wo sie von Strieder wieder in die alte Ordnung eingereiht wurden. Mit seinem Tod wurde 
Gottsched abermals sein Nachfolger. Kurfürst Wilhelm, durch dessen Fürsorge sich die 
Bibliothek in den Jahren 17904-1815 beinahe verdoppelt hatte - sie war auf 12 253 Bände 
angewachsen -, pflegte sie auch weiterhin mit derselben Liebe, sodaß sie bei seinem Tode 
rund 14 000 Bände zählte. 
Von diesen wurden, wie der Geh. Kabinettsrat Rivalier am 4. Mai 1822 mitteilte 138), 
auf Befehl des Kurfürsten „mehrere Bücher" zu der Museums-Bibliothek „abgegeben"; 
das Schreiben Rivaliers enthält keinerlei Einschränkung, und die in den Verhandlungen 
des Jahres 1831 aufgestellte Behauptung, sie seien nur „zur Benutzung" überlassen worden, 
findet in dem darüber zwischen Rivalier und Völkel geführten Briefwechsel keinerlei 
Unterlage. Da aber bei den bisher gegebenen Eigentumsverhältnissen der Kurfürst voll- 
kommen frei über die Bestände beider Bibliotheken verfügen konnte, auch öfters auf un- 
mittelbaren kurfürstlichen Befehl Abgaben hinüber und herüber, gelegentlich auch im 
Tausch stattgefunden hatten, konnte diesem Verlangen kaum widersprochen werden, wenn 
es sich dabei auch um eine nicht unbeträchtliche Anzahl _ 2470 fWerke mit 4373 Bänden 
aus den verschiedensten Wissensgebieten - handelte. Rommel hatte daher auch ver- 
sucht, sie der Bibliothek zu erhalten, war aber damit nicht durchgcdrungen. Die Rückgabe 
stieß dann auf Schwierigkeiten, da die Unterlagen dafür fehlten, welche Werke in Betracht 
kamen. Das" Oberhofmarschallamt besaß keinen Nachweis darüber; die Bibliothek ver- 
mochte erst durch Nachfrage bei Jakob Grimm festzustellen, daß dieser s. Zt. einen Kata- 
log aufgestellt hatte, der sich an Hand seiner Mitteilungen wieder fand, aber nur die Titel 
in z. T. sehr stark verkürzter Fassung verzeichnete und keinerlei Angabe darüber enthielt, 
wo sie in der Bibliothek eingereiht worden waren. Dieser mußte aber mangels eines anderen 
Hilfmittels und unter Heranziehung des alphabetischen Katalogs der Ablieferung zu Grunde 
gelegt werden, die am 8. November 1833 als vollzogen bescheinigt wurde. Aber schon am 
18. April 1834 zeigte Hofrat Ruhl „für die Direction der Wilhelmshöher Bibliothek" an, daß 
nach Ausweis des Katalogs - er kann nur die beiderseitigen Zahlen miteinander verglichen 
haben - „die größere Hälfte" fehle, und verlangte deren Nachlieferung, ohne freilich 
irgendwelche Angaben machen zu können. Bernhardi vermochte dem nur entgegenzu- 
halten, daß die Ablieferung auf Grund des Grimmschen Katalogs erfolgt sei; wenn man 
in Wilhelmshöhe ein genaueres Verzeichnis habe, möge man es zur weiteren Feststellung 
mitteilen. Dieser Hinweis auf die Empfangsbescheinigungen von 1822 veranlaßte Ruhl 
zu erneutem Nachsuchen, das schließlich Erfolg hatte -- am 1.Dezember 1835 mußte 
Bernhardi dem Ministerium des Innern berichten, daß Ruhl die Völkelschen Empfangs- 
bescheinigungen aufgefunden habe, nach denen in der Tat „noch eine bedeutende Menge 
Bücher aus der Kurf.Landesbibliothek zurückgegeben werden müssen". Die dafür not- 
wendige Ermächtigung des Ministeriums des Innern wurde unverzüglich erteilt, die Aus- 
führung aber zog sich in die Länge, da Bernhardi offensichtlich wenig Wert auf deren Be- 
schleunigung legte - so hat er allein über die Frage, ob der -in den abzuliefernden Werken 
vorhandene Stempel der Landesbibliothek entwertet und dafür ein besonderer „Deleatur"- 
Stempel beschafft werden solle, trotz Rommels Abnahmen („Wer viel fragt, muß viel ver- 
antworten") eine volles Vierteljahr mit dem Ministerium und mit Wilhelmshöhe verhandelt! 
Das nun vorliegende genaue Verzeichnis machte eine erneute Vergleichung mit den 
Katalogen der Landesbibliothek nötig, die nur sehr allmählich vorgenommen wurde; erst 
138) A. L. B. v1, a. 
83
	        

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