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Hessenland (49.1938)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Hessenland (49.1938)

Zeitschrift

Persistente ID:
1289911336242
Titel:
Hessenland
Signatur:
38 4° H.coll. 13
Datum:
1.1887 -
Erscheinungsort:
Kassel
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Band

Persistente ID:
1289911336242_0049
Titel:
Hessenland
Bandzählung:
49.1938
Erscheinungsort:
Marburg
Verleger/Verlag:
Hitzeroth
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1938
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
Heimatzeitschrift für Kurhessen
Jahr der Digitalisierung:
2013
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hessenland
  • Hessenland (49.1938)
  • Einband
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis des Jahrgangs 1938
  • Heft 1/2, Januar/Februar 1938
  • Heft 3/4, März/April 1938
  • Heft 5/6, Mai/Juni 1938
  • Heft 7/8, Juli/August 1938
  • Heft 9/10, September/Oktober 1938
  • Heft 11/12, November/Dezember 1938
  • Farbkeil
  • Einband

Volltext

49 
Herausgegeben in Verbindung mit dem Arbeitsring für hessische Heimatforschung an der Universität 
Marburg, dem Verein für hessische Geschichte und Landeskunde und dem Museumsverein der Stadt Kassel 
von Dr. C. Hitzeroth, Marburg-Lahn 
49. Jahrgang Marburg-Lahn, März/April 1938 Heft 3/4 
Kls die Main-lVeferbahn gebaut werden sollte 
Ein Kapitel kurhessischer Politik 
Von Or. G. Hensell-Hamburg 
Einleitung 
Drei deutsche Staaten waren an dem Bau 
einer Nord-Südbahn durch das hessische Bergland be 
teiligt: das Kurfürstentum Hessen, das gleichna 
mige Großherzogtum und die Freie Stadt Frankfurt. 
Den Verhandlungen der Negierungen untereinander 
über den Bau der Bahn war eine Erörterung in der 
Öffentlichkeit vorausgegangen, die sich mit der Frage 
der Linienführung befaßte. Hier handelte es sich darum, 
ob die Verbindung Kassels mit Frankfurt a. M. über 
Marburg—Gießen oder über Hersfeld—Fulda—Hanau 
hergestellt werden sollte, und es war verständlich, daß 
jeder der in Betracht kommenden Landesteile eine für 
ihn günstige Lösung erstrebte?) Friedrich L i st sah 
auf einem Kartenentwurf aus dem Jahre 1833 eine 
Nord-Südbahn von den Hansestädten über Kassel und 
Hersseld nach Frankfurt a. M. vor. Hersfeld war als 
Anschlußpunkt für eine Bahn nach Leipzig gedacht, sodaß 
auch eine direkte Verbindung Zwischen Leipzig und 
Frankfurt a. M. auf diese Weise hergestellt worden 
wäre?) Im Gegensatz hierzu waren sich die amtlichen 
Stellen der drei beteiligten Staaten eigentlich von An 
fang an über die Linienführung Kassel—Marburg— 
Gießen—Frankfurt einig. Leipzig und Berlin sollten 
durch eine Bahn Kassel—Halle angeschlossen werden. 
Daß man trotzdem vier, unter Einrechnung der Vorver 
handlungen gar sieben Jahre brauchte, um zum Abschluß 
zu gelangen, erklärt sich daraus, daß in der Zeit vor 
hundert Jahren der Bau einer solchen Bahn eine wich 
tige politische Angelegenheit war. Nicht nur Wirtschafts-, 
1) Vgl. G. Hensell, Vom Streit um die Linienführung 
der Main-Weserbahn (1832—1844). Hessenland, 44. Iahrg. 
Heft 5/6. S. 65 ff. 
2) Eine gute Wiedergabe dieser Karte findet sich in „100 
Jahre deutsche Eisenbahnen", Sonderausgabe des amtlichen 
Nachrichtenblattes „Die Reichsbahn", 14. Juli 1935, S. 11. 
sondern auch staatspolitische Gesichtspunkte machten sich 
neben kleinlichen Souveränitätsansprüchen geltend, und 
es war nicht immer leicht, einen Ausgleich zu finden. 
Nicht Zuletzt ist für das lange Hinzögern der Kur 
prinz Friedrich Wilhelm von Hessen, der 
am 7. Oktober 1831 die Regentschaft übernommen hatte, 
verantwortlich Zu machen. Da der bei weitem größte Teil 
der geplanten Bahnstrecke auf sein Land entfiel, nahm er 
besonderen Anteil an den Verhandlungen und ließ es sich 
nicht nahmen, wiederholt einzugreifen und Forderungen 
aufzustellen, die zu langwierigen Auseinandersetzungen 
führen mußten. 
Im folgenden soll der Versuch gemacht werden, das 
Hin und Her dieser Verhandlungen zu schildern, die Po 
litik, die Kurhessen hierbei einschlug, darzustellen und die 
langsame Verwirklichung des für die damalige Zeit ge 
waltigen Planes allen Widerständen und Intrigen zum 
Trotz anschaulich zu machen. 
Die Arbeit gründet sich auf Akten des Preußi 
schen Staatsarchivs in Marburg, * 1 2 3 ), dessen 
Leitung ich für freundliches Entgegenkommen zu großem 
Danke verpflichtet bin. Mancherlei Anregung erfuhr 
3) Es handelt sich vor allem um folgende: 
1. Akten betr. Vau einer Eisenbahn durch die Kurfürst 
liche und Großherzogliche Provinz Qberhessen nach 
Frankfurt a. M. — Min. d. ausw. Angel. Rep. D. 
Kl. VIII Abt. 4 Nr. 3 Vol. 1—3. 1838—1843. 
2. Akten betr. Wiederaufnahme der Verhandlungen mit 
dem Großherzogtum Hessen und der Freien Stadt 
Frankfurt über die Ausführung der von Kassel nach 
Frankfurt a. M. zu errichtenden Main-Weser-Eisen 
bahn und deren Betrieb. — Min. d. ausw. Angel. 
Nep. D. Kl. VIII Abt. 4 Nr. 24 Dol. 1u.2. 1844— 
1845. 
3. Staatsvertrag nebst Separatartikeln vom 6. Februar 
1845 und Schlußprotokoll vom 5. April 1845, betr. den 
Bau der Main-Weser-Eisenbahn. — Min. d. ausw. 
Angel. 1846/47 Nr. 38 d.
	        

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