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Hessenland (37.1925)

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Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Inhaltsverzeichnis: Hessenland (37.1925)

Zeitschrift

Persistente ID:
1289911336242
Titel:
Hessenland
Signatur:
38 4° H.coll. 13
Datum:
1.1887 -
Erscheinungsort:
Kassel
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Band

Persistente ID:
1289911336242_0037
Titel:
Hessenland
Signatur:
38 4° H.coll. 13
Bandzählung:
37.1925
Erscheinungsort:
Kassel
Verleger/Verlag:
Scheel
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Zeitschriften
Erscheinungsjahr:
1925
Sprache:
Deutsch
Zusatz zum Hauptsachtitel:
illustrierte Monatsblätter für Heimatforschung, Kunst und Literatur
Jahr der Digitalisierung:
2013
Herkunft der digit. Ausgabe:
Kassel
Hersteller der digit. Ausgabe:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Physikalischer Standort:
Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hessenland
  • Hessenland (37.1925)
  • Heft 1, Januar 1925
  • Heft 2, Februar 1925
  • Heft 3, März 1925
  • Heft 4, April 1925
  • Heft 5, Mai 1925
  • Heft 6, Juni 1925
  • Heft 7, Juli 1925
  • Heft 8, August 1925
  • Heft 9, September 1925
  • Heft 10, Oktober 1925
  • Heft 11, November 1925
  • Heft 12, Dezember 1925

Volltext

22 
verehrter Hechtgenosse," tönte auf einmal die 
klägliche Stimme des Mecklenburgers seitwärts 
mir zu Häupten, „der Weg war doch früher 
eben, und nun gehe ich andauernd bergauf." 
Ich knipste die elektrische Taschenlampe an und 
entdeckte den Pharmazeuten hoch oben aus 
einem Düngerhaufen, wie sie vor den Bauern 
höfen aufgeschichtet lagen. Nachdem er sich 
mit meiner Hilfe von seinem aromatischen 
Feldherrnhügel herabgeschlingert hatte, zogen 
wir engumschlungen längs der Lahn beit Lich 
tern von Marburg entgegen. Der Flußgott, 
der seit nahezu vierhundert Jahren schon so 
manchen Musensohn nächtlicherweile hatte vor 
beiziehen sehen, steckte fröhlich grinsend seinen 
dicken Schlammkopf über den Wasserspiegel. 
Liebte er doch diese fröhlichen Gesellen, mit 
denen ihn von alters her die gleiche Liebe zum 
feuchten Element verband. 
Als wir in Marburg einzogen, da zog das 
neue Jahr mit uns ein. Bon den Türmen 
der Elisabethkirche schallten die Glocken, vom 
Berg herab antwortete das alte Landgrafen 
schloß; talauf, talab, zwischen Berg und Hügel 
wogten die Klänge. Auf der Ketzerbach reichte 
mir Freund Wickborn zum Abschied die bie 
dere Rechte und sprach, schmerzlich und reu 
mütig nach den Sternen emporblickend, die 
— übrigens nach jedem Rausch sich wieder 
holenden—bedeutungsschweren Worte: „Dieses 
war der Wendepunkt." 
De Bardie no Dresde. (Kasseler Mundart.) 
Ne Landbardie mit Kend un Kegel 
Hodd ähre Mucken in der Regel. 
's bassierd d'rbie so diß und jenes, 
— doch ässes meisdendeils nix Scheenes — 
Was de Gemiedlichkeid died steeren 
Un einfach sich nidd died geheeren. 
Was so en Balg nidd alles well, 
Daß gehd je uff kinn Kiewefell! 
Was hott's zum Beispäl dann for'n Zweck, 
Daß d's Wiesa alszu filld in'n Dreck? 
Un daß der Heini, biffer Fißd, 
So gerne no den Duwen schmißd 
Un allemo 'ne Schiewe gliwwerd 
Un nix wie dulle Streiche liwwerd? 
Un erschd der Unleid — disser Sebbel! — 
Sinn Steckenferd sinn Pähreäppel, 
Die päcked hä zu gerne ahn; 
Me kann den Huddich noch so schlahn, 
Hä lißd de Pooden nidd dervonne, 
' D's Groohkeln, das äß sinne Wonne, 
Un greeßer noch äß sinne Freide, 
An sinner Modder ähren Kleide 
De Hänne sich dann abzeriwweln, 
Daß die for Boßheid well verzwiwweln. 
Heerd uff mä mid 'ner Landbardie, 
Wo kleine Wännste sinn derbie! 
Schun mit ner Frau hodd me Malleste. 
Ochch, diß Geannke, diß Gequeste! 
Mo schimbd se, daß zu rasch me gänge, 
Mo äß ähr d's Korsett zu enge; 
Mo died sä wo der Stiwwel knibben, 
Dann henked sä dä ahn den Schlibben; 
Mo krichchd sä Dorschd, mo hodd sä Hunger, 
Mo wird sä'n ganzen Dag nidd munner, 
Von G. Fladung. 
Nä, nä, ich spreche nur das eine: 
Am schennsten gehd der Mann alleine. 
Bie disser Knâdebiedelei 
Do sahen eines Owends zwei 
Jm „guldnen Fâhchen", Stunnen langk: 
Es war der Luddsch un sinn Freind Schank. 
Do endlich honn se's Bungdewie: 
„Na, Luddsch, ah bliewed dann derbie, 
Ma gehn bis Sunndag — ganz égal — 
Alleine mo no'n Niestedahl, 
Dann dunn ma kinnen Arger honn; 
Ma z w e i e, ma verdrahn uns s ch o n ! 
Jch piffe Dü so imme sechse; 
Schleefd dinne Ahle noch, dann weck'se 
Un losse Dâ erschd Kaffe kochen, 
Un dah De host Bulljong in'n Knochen, 
Schnied Dâ en daft'gen Brodknust runner, 
Sunst hoste schon vor Nieste Hunger; 
Do in dem Reste ('s ah kinn armes), 
Do krichche me dann schon was Warmes. 
Und kumm' ma nidd im Sonndagsstaate, 
Ma wunn je nidd uff de Barade, 
Ne ahle Joppe ahnziehn diesde, 
Die ah dâ gud genung for Niesde. 
Ma dreffen uns am ahlen Flecke 
Biem Kaufmann Dell do ahn der Ecke. 
Wie d'r Schank am Sunndag piffen well, 
Do wahrded schon der Luddsch biem Dell. 
Der Schank died große Augen machen, 
Uff eimo muß hä forchtbar lachen.
	        

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