Volltext: Briefe des Freiherrn von Dalwigk 1794 - 1807

für das Gesagte umsomehr zu bringen scheint, als sie in 
einer Zeit geschrieben sind, wo noch nicht Seitungen und 
Presse die große Rolle spielten wie jetzt. Sie beginnen mit 
Erlebnissen aus dem Feldzuge der ersten Coalition gegen 
Frankreich, geben dann ein ausführliches und anschauliches 
Bild des damaligen Garnisonlebens mit seinen Leiden und 
Freuden, bringen Einzelheiten aus dem Feldzuge 1806 und 
endigen mit der Reise des Verfassers zum König über 
Uopenhagen nach Preußen. Wenn auch jetzt ein urtheils— 
fähiger, politisch nicht zu stark beeinflußter Mann auf die 
wissenschaftlichen Bestrebungen des deutschen Offiziers wohl 
kaum noch verächtlich herabsieht, so zeigen diese Briefe, 
daß es auch in jener ZSeit schon, die lange sehr ungünstig 
beurtheilt wurde, und welcher wohl immer ein gewisses 
Odium anhaften wird, unter den jungen Offizieren solche 
gab, die neben begeisterter Hingabe an ihren Beruf und 
trotz bedeutender dienstlicher Strapazen die rege Theilnahme 
für alles, was um sie her vorging, nicht verloren hatten. 
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