Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

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wan künec Artüses hof: sö we mir armen! 
Wi nü ritter unde frouwen, 
die man bi mir solte schouwen? 
seht wie jimerlich ich ste, 
5 min dach ist fül, sö risent mine wende. 
mich enminnet nieman leider. 
golt, silber, ros und dar zuo kleider, 
diu gab ich unde hät ouch m6€: 
nun hab ich weder schapel noch gebende 
1O noch frowen zeinem tanze, owe! 
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Künc Constantin der gap sö wil, 
als ich ez iu bescheiden wil, 
dem stuol ze Röme, sper, kriuz unde kröne. 
Zehant der engel lüte schre: 
{5 owe, owe, zem dritten we! 
& stuont diu kristenheit mit zühten schöne: 
Der ist ein gift nü gevallen, 
ir honec ist worden zeiner- gallen. 
daz wirt der werlt her näch vil leit. 
20 alle fürsten lebent nü mit eren, 
wan der hehste ist geswachet: 
daz hät der pfaffen wal gemachet. «{.y- 263 
daz si dir, süezer got, gekleit. 
die pfaffen wellent leien reht verkören. 
5 der engel hät uns wär geseit. 
Ob ieman spreche, der nü lebe, 
daz er gesehe ie grezer gebe, 
als wir ze Wiene haben dur &re enpfangen ? 
Man sach den jungen fürsten geben, 
30 als er niht lenger wolte leben: 
di wart mit guote wunders vil begangen, 
Man gap dä niht bi drizec pfunden, 
wan silber, als ez were funden, 
gab man hin und riche wät. 
35 ouch hiez der fürste durch der gernden hulde 
die malhen von den stellen leren. 
ors, als ob ez lember waren, 
vil maneger dan gefüeret hät,
	        
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