Volltext: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

Luns untertänig machen. Der H: Geist) 
khat in den Vatern alten Testaments/ auf) 
A diese Perle gedrungen, welche nach den Fall ) 
A Adams in höllischer und thierischer Eigen- | 
Schaft und Quaal brennete, davon ihnen der) 
^Streit in den Nieren entstanden, davon die) 
| centralen Männer Gottes Hiob und Davids 
Kreden und singen, Sie sind mit ihren) 
L Glauben zwar bis in die Pforten der Gott-) 
Lheit gekommen, und haben Jesum mit der) 
§ Jungfrauen der Weißheit im Worte, daß) 
Afür uns Mensch werden sollte, erblicket, ) 
|fte tonten aber die Bildniß in der Tinctur^ 
x nicht ausgebahren; es sollte es der Jung-) 
| frauen Sohn thun, welchen Esaias im Geist ) 
Egesehen, und Seine Leiden und Arbeit,) 
^welche wir Ihm mit unsern Sünden ge-) 
L machet, dabei verkündiget. Welche Arbeit) 
Lin Christo, um die erste Kraft der verlohr-) 
Anen inwendigen Seelen-Bildniß war, und) 
Anoch Sein Werck allein in uns ist, Die) 
ACreatur kan dabei nichts thun, als in Ge-) 
^horsam bei IHM bleiben, wie Jesus von) 
^feinen Jüngern zeuget, daß sie bei Ihm in) 
^Seinen Anfechtungen beharret; (mit dem) 
L eigenen Würcken verdirbet man GOTTes) 
LWerck in der Seele) gleich auch der liebe) 
L Heiland diese Worte in uns gesprochen,als) 
Les an das Ende seiner Leiden in uns vor) 
A Jahren gieng, nach welchen Er sich mit un-) 
| serer neu erbohrnen Bildniß in Gott ver-) 
x klaret, und sich in ein Auge der Weißheit) 
^ damit geformet, auf daß wir sein, was Er)
	        
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