Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Zweites Bändchen)

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Mat; und Welcher, ehe Er abscheidet, mit 
Tuns in die Tiefe des Gemüths eingehet, und 
^daselbst das Abendmahl mit uns halt, wo ^ 
l Christus der Gast-geber ist, und den Zorn 
A Gottes in den dürren Eßentien der See en 
imit Seinem Licht speiset; womit dann die' 
^Finsterniß licht wird, und Paradeiß und \ 
E göttliche Wonne heißet. Da, als man 
^kaumdie Knie beuget, und an Christi Brust) 
fzu Tisch lieget, ist Speise und volles Gnü-> 
Egen dar, und bedarf man nicht erst in der) 
I Finsterniß zu mahlen, so eine beschwerliche s 
T Arbeit ist, welche sich der Mensch iuder Ei-^ 
S genheit selbst verursachet, aus Mangel des 
H geistlichen Unterscheids; davon Böhm sagt, 
Adaß die Magia an ihr selbst ein dummes $ 
| Wesen sei, und ihrem Macher diene, es sei.) 
Eim Licht oder Finsterniß. Ihr habt aber) 
Jhiemit einen Schlüße! der gottichen Er- ) 
Ekantniß, und sehet, wie man Beten und ) 
( Gott dienen muß; denn Beten heißet Gott) 
schienen. Dies ist nun das instehende Ge- ) 
5 wachs Gottes in eurem Herzen und Geists 
^mit seinen Gestalltm, und fehlet nichts da-) 
A ran, als der göttliche Vetstand, wie ihr | 
E euch regieren, würckender oder leidender ) 
^ weise gehen, und nicht zu viel oder wen g ) 
E thun sollet; warum wir in der Liebe einfal-) 
f tig sein, und nicht in die Finsterniß specu-) 
sliren müßen, denn Gott ist in der Lrebe; in) 
s der Finsterniß aber ist nur sein Zorn, wel- ) 
L cher in der Liebe ruhen muß. Auf solche ) 
K weise lst uns Christi Leben unter Josephs )
	        
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