Full text: Der alte Nettelbeck

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Nettelbeck. Za wohl, lieber Charlot. 
Ferdinand. Ich verfolge alle diese Reisen mit den 
Augen auf der Landcharte, da versteht man es am besten. 
Nettelbeck. Dort im Sunde angekommen, ging 
mein Oheim ftit mir und noch drei andern Matrosen in 
der Segel-Schaluppe nach Helsingör an Land, woselbst 
seine Geschäfte ihn so lange verweilten, daß wir erst 
Abends um neun Uhr auf den Rückweg kamen. Die See 
ging hoch, und unser Fahrzeug, das mit Wasser- und 
Bierfässern und andern Provisionen schwer beladen war» 
hielt wenig Bord. Zudem stand uns ein steifer Südwind 
entgegen, als ein harter Stoßwind so plötzlich aufstieg 
und so ungestüm in unsere Segel fiel, daß die Schaluppe 
Wasser schöpfte, umschlug und im Hui.' den Kiel nach 
oben kehrte. 
Mehrere. Ach, Gott, da sind sie alle ertrunken? 
Nettelb eck. Darum lebet immer so, daß Zhr den 
Tod nicht zu fürchten habt, wenn Euch einst Euer Beruf 
in solche Verhältnisse bringt. 
Gute Nacht für heute!
        

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