Full text: Der alte Nettelbeck

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Mehrere. Was bin ich froh, ein Preuße zu sein. 
Alle, «a wohl! Ja wohl! 
Nettelbeck. Endlich rief man mich in die Kajüte. 
„Ich habe mir's überlegt," hub hier der Kapitän an — J 
„und du magst bleiben. Du sollst Steuermanns-Zunge 
sein und monatlich sechs Gulden haben; auch will ich für 
deine Kleidungsstücke sorgen. Doch,'höre, sobald wir mit < 
dem Schiffe in den Texel kommen, schreibst du selbst an r 
deines Baters Bruder und erklärst ihm den ganzen Au- ' 
sammenhang. Den Brief will ich selbst lesen und auch für 
seine sichre Bestellung sorgen." — Man denke, wie freu- { 
dig ich einschlug und was für ein Stein mir vom Herzen 
fiel! 
Ferdinand. Was ist der Terel? 
Fritz. Hast du denn vergessen, daß dies ein See 
hafen in den Niederlanden ist, da, wo die Südersee mit 
der Nordsee sich vereinigt? 
Ferdinand. Za! Ja! nun fallt's mir ein. 
Nettelbeck. Wir gingen unter Segel. Allein ich 
will es auch nur gestehen, daß, so wie ich meines Oheims 
Schiff so aus der Ferne ansah, mir's innerlich leid that, 
es bis zu diesem Schritte getrieben zu haben. Trotz diesem 
Herzweh erwog ich, daß er nicht mehr zurückgethan wer 
den konnte, wofern ich nicht vor Beschämung vergehen 
sollte. Ich machte mich also stark; und als wir im Texei 
ankamen, schrieb ich meinen Abschiedsbrief, den der Kapi 
tän las und billigte, und mein Steuermann auf die Post 
besorgen sollte. 
Wie die Folge ergeben hat, ist jedoch dieser Brief, 
mit oder ohne Schuld des Bestellers, nicht an meinen 
Oheim gelangt; entweder daß dieser zu früh von Amster- .
	        

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