Full text: Der alte Nettelbeck

Erster Abend 
d^ettelbeck. Nun, Kinder, was wollt ihr lieber 
hören, eine fürchterliche Erzählung von Riesen, so groß, 
daß sie euch Alle in eine Westentasche stecken können, wie 
eine Handvoll Haselnüsse; oder eine lustige Erzählung 
von Zwergen, so klein wie mein Daumen; oder etwas, 
das sich mit einem gewöhnlichen Menschen zugetragen hat, 
und was ihr auch selbst einmal erleben könnt? Was 
meinst du, Ferdinand? 
Ferdinand. Lieber das Letzte; eine wahre Ge 
schichte höre ich am liebsten. 
Fritz. Der Lehrer hat gesagt, es gäbe gar keine 
Riesen, sondern nur bisweilen ausgezeichnet große Menschen- 
Wilhelm. Solche Zwerge giebt's auch nicht, sagt 
der Vater, wie die unverständigen Leute glauben; sondern 
nur einzelne Menschen, die so klein bleiben, wie ein Kind 
von 4 bis 5 Jahren. 
Heinrich. Ich will auch nichts von Riesen und 
Zwergen hören; sondern von Vater Nettelbeck selbst. 
Carl. Za, von Vater Nettelbeck; darauf haben 
wir uns'schon lange gefreut. 
Alle. Ja, vom Vater Nettelbeck! vom Vater 
Nettelbeck!
	        

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