Full text: 60 Jahre Melsunger medizinische Mitteilungen

233 
Der Plastikinfusor 
Neue Infusionsgeräte (Zwillingssysteme) 
Der Plastikinfusor 
stellt eine Weiterentwicklung der bisher bekannten Infusionssysteme wie 
Irrigator, Glasampulle und Glasflasche dar. Es ist die Kombination einer mit 
steriler Infusionslösung gefüllten Kunststoffampulle mit dem bewährten ge 
brauchsfertigen Infusionsgerät Intrafix. Beides ist in einem Polaethylen- 
Doppelbeutel staub- und feuchtigkeitssicher verpackt. Die Plastikampulle 
mit der Lösung wird nach einem neuen, zum Patent angemeldeten Verfahren 
im Autoklaven in strömendem Wasserdampf sterilisiert und ist deshalb abso 
lut keimfrei. Außerdem ist in dem ganzen System kein Gummi mehr ent 
halten. Der Plastikinfusor ist absolut bruchsicher, leicht im Gewicht und 
frostbeständig. Das System dient der einmaligen Verwendung und wird an 
schließend am besten verbrannt. Trotz all dieser Vorzüge ist die Verwen 
dung steriler Infusionslösungen in Brauns Plastikinfusor wirtschaftlicher als 
alle anderen Systeme. Seit etwa einem halben Jahr ist der Plastikinfusor in 
sehr vielen Kliniken eingeführt und hat sich bestens bewährt. Wir beginnen 
heute mit der Veröffentlichung mehrerer Gutachten aus Kliniken und Kran 
kenhäusern (siehe Seite 1517 und 1527). 
Neue Infusionsgeräte (Zwillingssysteme) 
Mit dem bisher gebräuchlichen Infusionsgerät Intrafix war es nur mög 
lich eine Flasche bzw. zwei oder drei Flaschen nacheinander zu infundieren. 
Mit dem Neuen Zwillingsgerät ist es nun auch möglich, zwei Flaschen gleich 
zeitig zu infundieren. Man kann sich also nunmehr eine Kombination von zwei 
verschiedenen Lösungen zusammenstellen. Dies gleiche Zwillingsgerät ist auch 
beim Plastikinfusor verwendbar. Bei der Bestellung ist lediglich anzugeben, 
ob für Flaschen oder Infusor. Selbstverständlich werden auch diese Geräte 
steril und pyrogenfrei geliefert.
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.