Full text: Wanderbuch für Radfahrer

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Oefen, Herde, Badeeinrichtungen, Centralheizungen, 
Ventilationen etc. (Spezialgeschäft). 
yätfred Mupf'eltl, Rohenxollernstr. 25. 
Loch hineinspritzt, die Spitze muss allerdings bis 
zur Dicke der Gummischicht hineingedrückt werden, 
man spare die Gummilösung nicht, lege aussen ein 
Pflaster auf und wickele genannte Leinwand darum. 
Allerdings müssen dann bei der nächsten Repara 
tur zu Hause Luftschlauch und Decke die zu 
sammengeklebt sind auseinandergerissen und in 
der vorher beschriebenen Weise geflickt werden. 
Platzt der Laufmantel so soll man an der Stelle 
erst ein entsprechendes Stück von der oben er 
wähnten dickeren Gummiplatte unterlegen und dann 
das ganze von innen mit einem Stück des gummirten 
Segeltuches überkleben, dasselbe muss die ganze 
Breite der Laufdecke einnehmen, da es sonst nicht 
halten würde. Dies verlangt allerdings längere 
Zeit zum Trocknen, wenn es nicht auf beiden Seiten 
festgenäht wird. Hat man keine Zeit dazu, so nehme 
man ungummirte Leinwand, die erheblich breiter 
als die Laufdecke sein muss, lege sie glatt unter 
und klemme sie auf beiden Seiten gut zwischen 
Felge und Mantel. Man hat auch Gummibänder mit 
Haken und Ösen, die man um Reifen und Felge legen 
kann. Auf so geflicktem Mantel bin ich (sogar mit 
Tandem) noch tagelang gefahren. Auf diese Weise 
habe ich schon manchem schiffbrüchigen Radler, 
der betrübt sein Rad zur nächsten Bahnstation 
schieben wollte, wieder in den Sattel geholfen. 
Hat man aus Unachtsamkeit eine Mutter ver 
loren und keinen Ersatz dafür, so nimmt man ein 
Stück Draht, dreht ihn mit aller Kraft in das Ge 
winde (möglichst oft herum) und befestigt beide 
Enden so, dass ein Drehen unmöglich ist.
        

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