Full text: Wanderbuch für Radfahrer

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Oefen, Herde, Badeeinrichtungen, Centralheizungen, 
Ventilationen etc. (Spezialgeschäft). 
Alfred Hnpfcld, Hohenxollernstr, 25. 
sich besser in den Lagern zu halten. Bei An 
wendung desselben rechnet man auf eine Oelung 
etwa 100 km, dann soll es wiederholt werden. 
Hat aber das Rad eine Woche gestanden, so ist 
es doch gut wieder etwas Oel an die Lager zu 
bringen ehe man es braucht. Am besten hängt 
man das Rad dabei auf, da man nachher die Räder 
in schnelle Umdrehung versetzen muss, damit sich 
das Oel überall hin vertheilt. Alle paar Monate ist 
es gut Petroleum oder Benzin in die Lager zu 
schütten, solange bis ganz klare Flüssigkeit heraus 
läuft, danach aber ist mehrfaches starkes Oelen, 
in kurzen Zwischenräumen nothwendig. Man muss 
natürlich alle Lager ölen, am wichtigsten sind die 
der Räder und der Kurbeln. Die der Steuerung 
wird ja nicht so sehr bewegt und ist es da nicht 
so oft nöthig. 
Am besten ist es, die Lager mit ganz reinem, farb 
losem Vaselin zu füllen. Man öffnet dazu die Lager 
und streicht es hinein. Dies kann bei nicht allzu 
starkem Gebrauch für den ganzen Sommer genügen. 
Reparaturen. 
Auch am solidesten Fuhrwerk kann natürlich 
etwas zerbrechen. Ein guter Fuhrmann wird des 
halb immer etwas Handwerkszeug bei sich haben, 
wenn er über Land fährt, auch der Radfahrer soll 
es thun. 
Am häufigsten ist eine Verletzung des Luft 
reifens, also muss der Fahrer vor allem ihn aus 
bessern können. 
Die Gummireifen bestehen bei uns meistens aus 
zwei Theilen, dem inneren Luftschlauch, der voll 
ständig luftdicht sein muss, und dem äusseren Lauf
        

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