Full text: Wanderbuch für Radfahrer

XV 
Alle Orte, an denen eine aussergewöhnliche 
Ansammlung von Menschen slattfindet, sind beim 
Radfahren zu meiden. Glockenzeichen dürfen inner 
halb der Stadt nur beim Umbiegen um Strassen 
ecken gegeben werden. 
Nach eingetretener Dunkelheit bis Sonnenauf 
gang muss jedes Fahrrad mit hellbrennender Laterne 
in weissem Licht versehen sein. 
Jedes im Gebrauch befindliche Fahrrad muss 
mit einer deutlich lesbaren Nummer versehen sein, 
welche dem Besitzer desselben im Kommissariat der 
Polizei-Direction nach dem Verzeichnis, in welches 
er sich dort eintragen lassen muss, mitgeteilt wird. 
Die Nummer muss an beiden Seitenscheiben der 
Laterne in wenigstens 3,5 cm hohen Ziffern und 
an der Rückseite des Sitzes auf einer Tafel in 
wenigstens 5 cm hohen Ziffern angebracht werden, 
so, dass letztere Nummer von der Rückseite her 
vollständig sichtbar ist. 
Auf Grund des § 46 der Strassen-Polizei-Ord- 
nung vom 1. Juli 1889, wird das Radfahren inner 
halb des Aueparks während der Nachmittagsstunden 
von 3 bis 7 Uhr verboten und ausser den öffentlichen 
Fahrwegen nur die drei Fahrwege hierzu freigegeben, 
von denen der eine östlich vom Orangerieschloss 
um den Bowlinggreen durch die rechtsseitige Hirsch- 
grabenallee, um den Theaterberg herum zu dem 
Ausgange nach Neuemühle, der andere von der 
Parkwärterwohnung aus am Bowlinggreen hei’um 
durch die linksseitige Küchengrabenallee, der dritte 
vom Auevveg aus über die Brücke des Küchen 
grabens durch die rechts anschliessende Allee über 
die Brücke zwischen dem Bassin und dem Sieben
        

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