Full text: Unser ist der Sieg (Nr. 44, im Februar 1945)

In mehr als ziveitaufendjähriger Bindung an den Boden 
bewohnt der g erm a n i s ch-cha tti sch - Hess isch e Bolksstamm als hei- 
mattrAiester unser Gaugebiet, das Eichenland des Bauerngottes 
Donar und der gütig-strengen Frau Holle. Und diese Heimat, 
die mit ihren unwägbaren, aber starken Einwirkungen der 
Innerlichkeit unserer Vorfahren die besondere seelische Formung 
gegeben, diese Stätte der Märchenwelt Eurer Jugendzeit, diese 
Heimat, in der heute Vater und Mutter, Frau und Kinder, Braut 
und Geliebte, Haus und Hof, Fluß und Fluren Euer harren, 
liebe Kameraden, dieses deutsche Land, in dem allein Ihr ein 
artgemäßes, ein glückliches Leben aufbauen könnt, dieses Land 
mit Tag und Traum der Ahnen und all der kommenden Ge 
schlechter, die aus Eurem Blute geboren, es ist wie der gesamt^ 
deutsche Raum mit Verwüstung,'Mord und Schändung bedroht 
und — nicht minder furchtbar — mit folgenschwerster seelischer 
Zertrümmerung. — Aber, liebe Kameraden, mit der besonderen 
Formung Eurer Innerlichkeit ist diese Heimat auch der unversieg 
bare Quell Eurer inneren Kraft geworden, und durch den Willon 
geformte seelische Kraft sind alle Taten. Diese aus der Heimat 
in zweitausendjährigem Erbgang gewachsene Kraft wird den nur 
mit Masse und Zahl rechnenden sogenannten „gesunden Menschen 
verstand" in seiner armseligen Nüchternheit überwinden» wird 
schwaches Gemüt aus einem ersten Zurückschrecken emporreißen, 
wird Euch entflammen in Eurem Kampf gegen den Feind aus 
dem Osten und Euch endlich, wenn Ihr eins geworden mit 
Eurer Waffe, zum hart errungenen Siege führen. — 
In einer kleinen Morgenfeier gedachten wir in Gemein 
schaft mit den Kameraden vom Volkssturm, zugleich in einem 
Treuebekenntnis, der vor 12 Jahren erfolgten Machtübernahme 
durch unseren Führer. 
Das Standesamt meldet nur den Tod unseres alten Korb 
machers Adam 5) u ck e. 
In tiefem Vertrauen auf Eure Kraft und Euren unbeugl- 
famen Willen, liebe Kameraden, sendet Euch die Heimat ihre 
herzlichen Grüße. 
Heil Hitler! Euer Ortsgruppenleiter K. Weidemann. 
Oie Heimat grüßen 
Ge fr. Wilhelm N o l k-Melsungen, Obergefr. Heinz R ü d i- 
g e r. Gefr. Gustav Isfert. 
Uffz. Martin Bürger-Melsungen sendet aus Italien der 
Heimat herzliche Grüße, insbesondere den Kameraden der 
Schützengilde Melsungen im feldgrauen Rock. — Soldat G. 
Teichmüller grüßt seine alte Ortsgruppe Felsberg, in der 
er früher als HI.-Fllhrer tätig war. — Leutnant Heinz W a ge 
il er übermittelt allen Kameraden aus Alt- und Neumorschen 
herzliche Grüße. — Gefr. Ed. Heer sendet allen Kameraden die 
besten Grüße und wünscht nachträglich noch alles Gute im Jahr 
1945. — Gefr. W. Liebedum übermittelt den Kameraden an 
der Front und allen Bekannten in der Heimat herzliche Grüße. 
— Uffz. Martin G er la ch grüßt alle Parteigenossen und SA- 
Männer der Ortsgruppe Deute in der Heimat und an den 
Fronten und wünscht allen ein frohes Wiedersehen. — Stabsgesr. 
Will). Eberhard t-Elbersdorf-Spangenberg sendet allen Freun 
den und Bekannten in der Heimat und an der Front herzliche 
Grüße. — Obergefr. Kurt G r i e s e l-Obermelsungen sendet herz 
liche Grüße allen Feldgrauen der Gemeinde Obermelsungen, be 
sonders Kurt Hast, Heinz Scherf,-sowie seinen Brüdern Her 
mann und Hellmuth. — Oberfhr. August Gipper grüßt die 
Gensunger Handballkameraden, besonders Otto Imming, Hans 
Bohn, Valentin Schömberg, Karl Lumm. Heini Klapp und 
Herbert Eiffert. — Obergefr. August B e i n h a u e r-. Mes 
sungen sendet den Kameraden an allen Fronten und in der Hei 
mat, besonders seinem Bruder Wilhelm im Westen herzliche 
Grüße und wünscht nach einem baldigen Endsieg ein frohes 
Wiedersehen in der Bartenwetzerstadt. — Ob.-Wachtm. K. 
Preßler, der nach seiner Genesung in einer Volksgrenadier- 
Division an der Westgrenze den Heimatboden verteidigt, sendet 
frohe Grüße an die Kameraden seiner kleinen Dorfgemeinschaft 
Schnellrode. — In Krakau traf am 7. Januar im Kino de4 
Obergefr. Heinrich Häger ich den Obergefr. Hans Opfer- 
ina n n - Guxhagen. Die Freude war groß. Nach einem anschlic!- 
ßenden Plauderstündchen im Soldatenheim senden beide ihren 
Angehörigen und allen Guxhagener Kameraden zu Lande, zu 
Wasser und in der Luft herzliche Grüße, insbesondere dem Ma- 
trosen-Obergefr. Karl Freudenstein. 
Voller Bewußtsein sehen wir auf unseren Führer. 
Stabsfeldwebel H. Pfannjkuche, der im Elsaß drei 
Angehörige des Kreises Melsungen, Ass.-Arzt Dr. Oswald- 
Guxhagen, Feldpostinspektor Wiet!ing und DRK.-Schwester 
G e^r t h - Melsungen traf, schreibt u. a.: „Wir grüßen alle 
Bekannten, insbesondere meinen Sohn Kurt in Italien und 
alle feldgrauen Kameraden. Mit Stolz gedenken wir der Heimat, 
welche trotz schwerster Terrorangriffe der Feinde für die Front 
die Waffen liefert. Voller Bewußtsein sehen wir auf unseren 
Führer, der uns einer neuen Zeit entgegenführen wird. Zum 
Dank hat die Einheit 4856.— RM. für das WHW. gespendet. 
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Lieber schaffen und opfern, als Sklave* anSerer Machte sei». 
Obergefr. Wilhelm C l o b e s übermittelt der Heimat herz 
liche Grüße und berichtet uns von einer Verlosung zu Gunsten 
des WHW. anläßlich einer Silvesterfeier, zu der sein Zug 
8500.— RM. gespendet hat. im Durchschnitt je Landser 50.— 
RM., und schreibt: „So sind wir Landser, wir geben alles, wenns 
nötig ist, auch unser Leben. Lieber schaffen und opfern, als 
Sklave anderer Mächte fein." 
Bef orderungen 
Zum Major: Hauptmann Orthwein, Landrat des Kreises 
Melsungen. 
Zum Oberstabsarzt: Stabsarzt Dr. med. Heinrich S o st - 
man n-Melsungen. 
Zum Hauptmann: Oberleutnant Hans-Hubert Zimmer- 
man n-Röhrenfurth. 
Zum Leutnant: Hans G ö b e I-Felsberg, Schulstr. 189, liegt 
z. Zt. verwundet im Ref.-Lazarett, Abt. Schloß, in Waldew- 
burg (Sachsen). Oberfähnrich Heinz W a g e n e r-AItmorschen. 
Zum ' Oberfeldwebel: Feldwebel Georg Wohlgemuth 
(Sohn des Bürgermeisters Wohlgemuth), Altmorschen. 
Zum Unteroffizier: Obergefreiter Martin Bürger-Melsun 
gen; Obergefr. Karl O b a ch-Malsfeld. 
Zum Gefreiten: Gren. Karl S o h l-Röhrenfurth; Soldat 
Wilhelm H e w i g, z. Zt. München. 
Es wurden ausgezeichnet 
Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse: Obergefr. Paul Heuß' 
n e r - Spangenberg: Stabs-Obersteuermann Richard Krupp- 
Melsungen, Kasselerstr. 3; Oberleutn. Hans-Hubert Ztmme.rt- 
man n-Röhrenfurth. 
Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse: Obergefr. Heinrich 
Richte r-Melfungen, Brauereiweg 1; Uffz. Gerd Mülle r* 
Melsungen, Flämmergasse 15; Obergefr. Ernst Loren tz-Mel.- 
sungen, Horst-Wesselstr. 12; Mafch'-Ob.-Maat Karl P l o ch- 
Hilgershausen; Gren. Karl S o h l-Röhrenfurth; Gefr. Karl 
N ett-Melsungen, Horst-Wesselstraße; Gefr. Adolf H ö ch-Mel- 
sungen, Sandstr. 17. 
Mit dem Kriegsverdtenstkreuz 1. Klaffe mit Schwertern: 
Obergefr. Ludwig K ü h l b o r n-Kirchhof. 
Mit dem Kriegsverdtenstkreuz 2- Klasse mit Schwertern: 
Obergefr. Karl O b a ch-Malsfeld. 
Mit dem Infanterie-Sturmabzeichen in Silber: Gefr. Karl 
Nett-Melsungen, Horst-Wesselstr.; Gefr. Adolf H ö ch-Mel- 
sungen, Sandstraße 17; Uffz. Johannes L u d w i g-Ostheim. 
Mit dem Minensuchabzeichen: Masch.-Ober-Maat Karl 
P l o ch-Hilgershausen. 
Im „Ehrenblatt des deutschen Heeres" - ^ 
bericht wurde wegen hervorragender Trupx 
Oberstleutnant und Kommandeur eines Art. 
f e l d, Sohn des Bauern Kauffeld, Albshaus 
Wechsel in der Führung uns 
Kreisleiter Dr. Schmidt und Landrat Orl 
Aemter wieder übernommen 
In Melsungen fand am 11. Januar 194 
Appells der Führerschaft des Kreises die 
Gaugesundheitsführers Dr. Reinhardt, d 
Kreisleitcrs und Landrats in den letzten Iaht 
und die Wiedereinführung des vom Gaulei 
Norden zurückbeorderten Kreisleiters Dr. 
aus Gesundheitsgründen von der Wehrmachtl 
rats O r t h w e i n in ihre alten Aemter dus 
Solbrig und Regierungspräsident Dr. B 
Gauamtsleiter Dr. Reinhardt, der icit| 
die Aufgaben des Kreisleiters für unseren Kr 
hatte und der zu verschiedenen Zeiten, letzti 
seit dem 24. Oktober 1943 die Verwaltung! 
leitete, gab einen ausführlichen Rechenschaft! 
des Gauamtes für Volksgesundheit erwartß 
leiter Gerland neue, große Aufgaben. Der Kr 
die Verdienste des Pg. Dr. Reinhardt, der nuij 
für die Bewegung des Führers hier mit 
arbeitet hat, nie vergessen. 
Der Versand des Soldatenbriefes erfolgt 
die Angehörigen. Adressenänderungen sind nii] 
leitung mitzuteilen. Die Gruß-Ecke im 
bestehen. Ebenso werden auch die Ausz 
Bes orderungen laufend veröffentlicht, 
düngen und besondere Erlebnisberichte werde^ 
Kreisleitung erbeten. 
Für den Inhalt verantwortlich: Schriftle 
Einsendungen an die NSDrtP., Kreisleitung 
QpCARD 101 
v4
	        

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