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dern letzten Endes einen Befehl Gottes ausführt, der ja auch
im Walten der Geschichte lebendig ist itnb in ihm wirkt. Der Sieg
wird deshalb nicht dort fein, wo einer aus Haß kämpft,
wie der Sowjet; nicht dort fein, wo einer vernichtet und zer-.
stört, wie der Yankee; sondern wo einer kämpft um Erhaltung
und Aufbau von Art, Raffe, Familie, Volk, Heimat, Kultur
und Gesittung.
Daß wir dieses hohe Ziel erkennen, das beweisen wir am
besten in diesen Weihnachtstagen in uns selbst. Denn das ist
meiner Ansicht nach das Entscheidende am Weihnachtserlebnis:
daß wir wieder einmal über uns selbst hinauswachsen, daß
wir das Kleinliche von uns abfallen lassen, daß wir die Großzü-»
gigkeit des Herzens finden, die uns wenigstens für Stunden so
sein läßt, wie wir eigentlich immer sein wollten: menschlich, herz
lich, gütig. Als Soldat weiß man besonders um den Wert dieser
drei Eigenschaften: Menschlichkeit, Herzlichkeit und Güte sind
ja die Grundlagen jeder gesunden, soldatischen Kameradschaft. Sie
haben den Soldat noch nie schlapp oder sentimental gemacht,
sondern stark und pflichttreu bis in den Tod. Kameradschaft,
Tat und Opfer aber soll man beweisen und nicht im Munde
führen. Wir an der Front und auch ihr in der Heimat werdet
noch reichlich Gelegenheit dazu finden. Denn darüber machen
wir uns nichts vor: das Ziel ist noch nicht erreicht, und der
Weg wahrscheinlich noch steinig. Und je länger der Weg, das
lehrt uns die 5. Kriegsweihnacht, desto mehr bedarf es nicht
nur starker und festbleibender, sondern auch menschlicher, herz
licher und gütiger Charaktere, an denen auch die weniger Star
ken und Festen einen Halt finden können. Fn solchem, vom
Geist der Weihnacht wahrhaft erfüllten Sinne geloben wir auch
an diesen Weihnachten dem Führer, daß wir, werde was will,
immer starken und gläubigen Herzens tapfere deutsche Soldaten
sein werden. Diese Gedanken bewegten mich am Heiligabend
und verbanden mich mit der lieben Heimat und auch mit Euch,
den Sodlaten der Heimat. Hoffentlich können wir uns bald
einmal wiedersehen.
Nun grüßt bitte alle Kameraden und alle Ortsgruppew-
leiter herzlich von mir. Fn kameradschaftlicher Verbundenheit
mit siegesgläubigem Herzen und dem alten Kampfruf „Heil
Hitler" bleibe ich Euer Kamerad Volkwein.
Wechsel in elfer Führung des Bannes
Melsungen 761
K.-Bannführer Schmidt mit der Führung des Bannes Wolfhagrn
der Hitler-Jugend beauftragt.
Fn schlichter, zeitgemäßer Form vollzog sich am 6. Februar
in der Gebietsführerschule Walkemühle die Einführung des neuen
Bannführers, Oberstammführer Günther Stolle. Zn An
wesenheit der gesamten Führermannschaft des Bannes setzte
der K.-Führer des Gebietes Kurhessen (14), Hauptbannführer
Schmidt, Oberstammführer Stolle in sein neues Amt ein.
Der bisherige K.-Führer des Bannes Melsungen 761, Ge
folgschaftsführer Karl Schmidt, wurde mit der K.-Füh-
rung des Bannes Wolfhagen beauftragt.
Der K.-Gebietsführer, Hauptbannführer Schmidt- Kassel,
sprach dann in großen Zügen über die Bedeutung der Erziehungs
arbeit an der Fugend im Kriege. Er führte unter anderem aus,
daß dieser Führerwechsel keine Unterbrechung der Arbeit bedeuten
dürfe, sondern daß auch weiterhin alles darangesetzt werden müsse,
die Aufgaben, die der Hitler-Jugend im Kriege zufallen, zu
erfüllen und die Schwierigkeiten zu meistern.
Fn einer kurzen Abschiedsansprache wandte sich der bisherige
Führer unseres Bannes, Gefolgschaftsführer Karl S ch m i d t, an
seine Führer, sprach ihnen seinen Dank für ihre Unterstützung aus
und forderte sie auf, auch unter seinem Nachfolger ihre Pflicht
als Führer in der Hitler-Jugend zu erfüllen. Anschließend be
grüßte Oberstammführer Günther Stolle seine neue Fführermann-
i'chaft und besprach mit ihnen die Aufgaben der kommenden Zeit.
Lieder umrahmten die Feierstunde und gaben ihr ein würdiges
Gepräge.
Es wurden ausgezeichnet
Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse, dem Sturmabzeichen und
der Nahkampfspange: Oberleutnant Gert Hüller-Melsungen
für hervorragende Führung, Träger der Ostmedaille, des Krim-
schildes und rumänischer Orden. Sohn der Witwe Cl. Hilter,
Brüggersberg 8. Dem schwerverwundeten tapferen Offizier unsere
innigsten Wünsche für eine baldige Genesung.
Mit dem Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse mit Schwertern:
Wachtmeister Hans Portugal!, Sohn des Metteurs Eduard
Portugalk-Melsungen, Brauereiweg 1.
Kreuzeiche im Quillerwald Foto: A. Stein
Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse: Uffz. Georg Klob es -
Melsungen, Friedhofstraße 3; Obergefr. Adam Wagner-
Heßlar; Obergefr. Heinrich K ü l l m e r - Heinebach: Gefr. Heinr.
Scherer- Spangenberg, Zägerstraße; Masch.-Obergefr. Christ.
Knoche- Nausis; Gefr. Kurt Bernhardt- Melsungen, Hint.
Eisfeld 10; Gefr. Ludwig Bangert- Schwarzenberg: Gefr.
Jakob S1 e u b e-Schwarzenberg: Gefr. Heinrich Thiele
mann - Kirchhof, Obergefr. Erich Franke- Melsungen.
Mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern:
Uffz. Willi Metz-Heßlar; Flakabwehrmann Hans Koch-Mcl-
sungen, Horst-Wessel-Straße? Gefr. Heinrich M ü n s ch e r -Mell-
sungen, Eisfeld 15; ^-Ufcha. Heinrich R o t h a u g e - Melsungen;
Vormann Horn- Heinebach; Vormann Schüler- Elbersdorf.
Meister der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelm Müller und
Adam Wagner-Felsberg und Obertruppführer Johannes
Klapp-Gensungen für vorbildlichen Einsatz in Kassel. Ober
gefr. Jakob Rudolph-Weidelbach.
Mit dem JnfFSturmabzeichen in Silber: ^-Sturmmann
Horst W a lt e r t-Melsungen.
Beförderungen
Zum Hauptmann: Mit Wirkung vom 1. August 1943 der
auf dem Felde der Ehre gefallene Oberleutnant d. 'R. Carl
P r i n zGensungen, als besondere Ehrung für seinen vor
bildlichen Einsatz. — Mit Wirkung vom 1. November 1943:
Oberleutnant Wilhelm K r e i l e i n, Sohn des Oberpostmeisters
Julius Kreilein-Melfungen, auf Grund der Bestimmungen über
bevorzugte Beförderung.
Zum Oberwachtmeister: Wachtmeister Heinz W a g e n e r -
Altmorschen.
Zum Feldwebel: Uffz. Karl Opfer-Spangenberg, Inhaber
des EK. 1. und 2. Kl. und des Jnf-Sturmabzeichens in Silbers
Zum Unteroffizier: Gefr. Georg H o f m a n n - Melsungen;
Gefr. Alex Bernhardt - Melsungen, Gefr. Wilhelm C oll -
mann- Melsungen; Gefr. Fritz Trümer.
Zum Obergefreiten: Gefr. Will). B a ch in a n n - Herlefeld;
Gefr. Th. D ü ck e r - Melsungen; Gefr. Heini Schlegel-Neu
morschen; Gefr. Jakob R ud o l p h - Weidelbach.
Zum Gefreiten: Otto Schneider- Röhrenfurth.
Zum Masch.-Gefreiten: W. Siebert.
Zum ^-Unterscharführer: ^-Sturmmann Heinrich Roth
au g e-Melsungen; ^-Sturmmann Heinrich Emmeluth-
Schwarzenberg.
Zum ^-Sturmmann: ^-Obergren. Horst Walter-Mel
sungen.