Full text: Irmenstraße und Irmensäule

© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Dr 221 
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auch Ln unsern Kreis. Dieser Rigr (Erich) war ein wal^ 
lender Pilger, ein Gott der die Welt befuhr, zu 
den dreyen Menschenstammen reist und die drey verschie 
denen Stande zeugt, gleichsam drey besondere Straßen 
der Erde durchziehend. Der Begriff des Wanderers 
scheint fast an den Namen Erich gebunden zu seyn. Die 
Norden besitzen ein eigenes Buch von Erikur hinn 
«ihfrtfli. Ericas Deregrinator, das ein Dichter des 
>sohn in isländische 
Frodi und Grep 
n. 76) Eine alt- 
d e m Waller, 
hiedenen bestimmten 
rsungen haben soll, 
könnte damit auf eine oder die andere Weise zusammen 
hangen, 77) ja mit dem noch berühmteren Tafelrunder 
Erek, über dennoch ein altfranz. Gedicht vorhanden, 
S. Halfd. Einari S. 116. und S. 80. über des 
Erici vagi, seu peregrinatoris fabula vergt. ßartholmus 
antiqq, dan. p. 586. 
76) Saxo Gramm. Lib. 5. er sagt V0N sich selbst: disvri- 
mma morurn lustiavi vaiium per loca naetus iter, (edit. 
stepli. p. 74.) 
77) Dunkel nämlich ist hierbey, daß die Namen der 
Helden und der beyden deutschen Dichter so ähn 
lich, wiewohl bey Linaues Gedicht Montsort nie 
den Zusah Waller auslaßt und da Halfdan jenen 
peregrinalor zur norwegischen Geschichte schlagt, die 
Abstammung des Tafelrunders Erek cus Norwe 
gen besonders Gemißt empfangt. Sollten Heinrich 
von Linaue (? Lindau) und Hartmann von Ane na 
her zusammen fallen als man bisher angenommen?
	        
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