Full text: Über Schule, Universität, Academie

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Jacob Gbimm 
von seinen untergebnen so viel williger und unterwürfiger gehorsam bewiesen 
wie ihm von den Schülern. Nur mäfsig angestrengt sind dabei seine kräfte 
und überall vermag er mit unbefangenster Sicherheit aufzutreten. Wie man 
che seiner Zöglinge schon nach wenig jahren ihm entschieden überlegen sein 
. c\ werden, jetzt steht er ihnen allen noch riesengrofs und vorbild gebend. 
0*10 .#***• 7 Jene beständige Wiederholung und der langsame schritt seines Unterrichts 
niLö ^ * ^gleichen der geduld des landmanns, der viele sonnen wieder kehren sieht, 
aßh. yAnaja-i*. acty, a-eeno-fou . bevor die saat zur ernte reift, aber sie festigen ihm auch alles was er w r eifs 
qko& und das bekannte docendo discimus lautet auf deutsch sinnlicher ausge- 
Vvyotv« ,vai drückt: ein tag ist des andern schulknabe. Stunden zur erholung, ruhe, 
Kmäir^ ; T'^/ ja inneren ausbildung, wenn sie in ihm auftaucht, bleiben dem Schulmeister 
f genug vergönnt; aber Zufriedenheit mit seinem stillen lofs mufs ihm eigen, 
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alles sich überheben, aller aufwand fremd sein. 
Das mittelalter hatte die ganze schule in die hand der kirche gelegt 
und nur zu den geistlichen, oder w r o es klöster gab, zu den mönchen giengen 
die knaben, zu den nonnen die mädchen in unterricht. Mädchen empfiengen 
, fast nur im glauben und in weiblicher handarbeit Unterweisung, knaben ward 
^ eine reihe von jahren hindurch das sogenannte trivium pedantisch eingeübt, 
, ) . / denn auf diesem boden gerade ist eines begriffes Ursprung zu suchen, über den 
ö~?ösFz8 ^LfL 1C ^ mlc ^ ^ei anc *rer gelegenneit hier ausgelassen habe. Hauptanliegen war, 
auiv^WWoL-tCK sJUA 2-uÄa^ -ttgk.. dafs man die knaben alle glaubensartikel, ein dichtes bündel von gebeten 
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(deren nachplappern auch den erwachsenen das ganze leben hindurch auf-iv «4 
erleg, blieb) etwas gesang und einreine kirchliche dienetleialungen lehrte; 
7\Atal dprfi&ttM' - d> 42 £ zum ^ esen oder schreiben brachten es nur weiter vorgeschrittene, ja verschie- 
, n /) , dentlich scheint diese kunst vorzugsweise frauen mitgetheilt worden zu sein. 
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/ Damals konnte die schule überhaupt nichts anders als ein abbild, einen ge- 
Mal*'* f schwächten Wiederabdruck der geistlichkeit darstellen und hätte schon darum 
\CirJkj alles was die kirche von sich wies ängstlich meiden müssen. Doch isthervor- 
s m$jKfA> zuheben, dafs die bettelmönche, wie sie insgemein auf das volk näher einzu- 
i fa fa wirken trachteten, auch von der kirche unabhängigere, wenigstens unbewust 
i/jjuiXJilM t‘Oiy(x)p fJUJw&Yfv fvictJrA* nach dieser Unabhängigkeit strebende Volksschulen förderten und stifteten, etn Iiqajvdelw 
AoA — jßij w** Weil aber keine zeit ganz ohne freiheit und licht sein kann, und die der 
~~ menschlichen natur inwohnende liebe selbst unbeholfnen die hand leitet; 
wird es auch im mittelalter an freudigen schulmeistern und erziehern nicht 
gemangelt haben, die es verstanden das schlummernde talent der kinder 
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