Full text: Über den Personenwechsel in der Rede

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setzen, als wenn wir für du engel, du narr, ihr elende sagen wollten dein 
"hiejrwoA uf-fl'/iAKtrl ?ui^ en g e ] ? (lein narr, eure elende, unhäufiger in erster person: mein alter narr 
9J&£ 'TWJta e* cb'ih- yUi-Jo* statt ich alter narr, die heutige scandinavische spräche verwendet solche 
to&rAA'iJ* • possessiva fast nur im voc., die altn. auch für die übrigen casus. eine so 
merkwürdige eigenheit der rede, da ihr nordische grammatiker keine oder 
geringe beachtung widmen, geschweige sie zu deuten versuchen, bedarf hier 
genauer belege. 
ah't J Niokk.cy V\K Schon in der edda Ssem> 76b heiszt es : 
Vre^W tiiv'Ar üoyto-t*, itUil skvlda ek launa kögursveini |>inom känginyrdi, 
3ü-Aiwi/ - -'-**•«*- 
kJ#. 
717W 
io7M>Änf<Y ojl-xHAdu* 
* 
N 
von Simrock gut übersetzt: sonst lohnt ich wahrlich, lotterbube, deinen 
stachelreden, wörtlich aber 'deinem lotterbuben’; 
merga sma?ra mölda ek Jrina meinkräko. 66 a , 
kleiner als mark zermalmte ich dich du böse krähe, buchstäblich 'deine böse 
krähe’, bei dem nom. steht das verbum jederzeit in dritter person: all- 
diarfr er jaiofrinn Jnnn. fornm. sög. 7, 127, kühn ist dein dieb = kühn bist 
du dieb; kann f)inn heljar karl ekki betr at kveda? kann dein höllenkerl 
nichts besseres singen? kannst du nicht besseres singenlf\ hvi bydr fiandi 
1 Cbid ^ Dn m6r sd ^ r:> ^‘ etr ' sa g a ca P- 304, wie bietet mir dein teufel gold 
k 
jfcyifr ! uf ■ U^Ä« nd silber=wie bietest du teufel mir gold und silber; hvat vill vannenna 
o&K J)in J)ä? daselbst cap. 112, was will dein Ungeschick da = was willst du un- 
U m öW' roa™ .geschickter?; fklifar \m nacqvat iafnan mannfyla f>in, semper tu, putida, ali- 
jsiTioc^, Catax. quid crepas. Nialssaga cap. 54; mun föli Jxinn nockurum manni lif gefa, 
h'\olu«tyy cay Q S]' tu stulte alicujus hominis vitam sustentabis. Laxd. saga 220. den voc. - 
hingegen geleitet ein imp. zweiter pei-son: jxegi |m yfir Jieim |>m forynja, 
infelix! Laxd. 326; hird ecki Jm jxat milki Jxinn, hverr ek em, 
andt‘rt-.UAräuuiLr«t U^t ne murare m > *g nave bomo, qui ego sim. Nialssaga' cap^'l82. sehr oft 
jüw . |52y wird auch, ohne hinzutretendes verbum, mit dem bloszen anruf gescholten: 
jiG&lata oW hundrinn jxinn! du hund! greyit J>itt! du hund! {xin höra! du hure! das 
KwJJajf^kind öqvaedis ord, Schimpfwörter. ö-M*y oQUä^üM. or^ / -firnaf ovit , 
-beu/sto jotÄfiu«. r*om \ , ) . ' > 
ta™*. Udn^.cx^^dl^nr.; Schwedische beispiele genug gewn 
»bf [ Blo»*Au.i>)/ 92.11 
Cap 'VJ' 
i . , a i u f r\ • ulu 6'-6'-“ S“'-“ 1 ' 1 ' 
LpilY PU. 5U’lw' , lvwt\ banOYirvn l i • •fl- 
uZ T WeAl«, 2,17c Uce e s ’ e “ 
ift« :Ul uilrf, Uh M m ° nK tU > *«' 
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gewinne ich aus Hallman, Bellman und 
Hagbergs treflicher Übertragung des Shakespeare, selten begleitet sie ein 
ind., fast nur ein imp., doch heiszt es: resonerar du ditt fär? räsonnierst du 
schaf? Bellman^ 1, 31. schon im altschw. streit zwischen seele und leib 
liest man: thin fula iordh! thin fula muld! 167. 173 du faule erde, du fau 
ler staub! am seltensten in erster person bedauernd oder klagend: min 
aßt*. sWd^a», 7poW>.9r«<My{ n&ä tuid • l®'' rYli ^ . . j 
Stüai ■ vna*#t W . ** , uK >M f • 
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( CU-m. 
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^ tiftY 4fvqnr) ßc ^j’c'nö 
oU cavr^o^ l vko^tv\.N>orv Vev^, tyUtuA . c)a ml! 
oCb^ 
HoftcLOcv!
	        

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