Full text: Über Diphtonge nach weggefallnen Consonanten

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System unus duo tres quatuor quinque sex septem octo novem decem, das 
gr. sTg frvo rgeTg rertretgeg ttevts e£ httcl oktw evvect freuet, das skr. eka dva tri 
tshatvär pantshan shash saptan ashtan navan dashan schalten sämtlich un- 
serm sibun noch T ein, saptan hrret septem mit ahtau ashtan oaroo octo hierin 
ausgleichend, obgleich unserm ahtau wie dem oktuo octo der liquide, den an 
dern parallele ausgang von ashtan mangelt, dessen auch Ittto evvea bettet ent- 
rathen, während ihn sibun niun zehan, goth. sibun niun taihun mit lat. sep 
tem (vgl. finn. seitsemän) novem decem theilen, ja das skr. hat ihn auch in 
pantshan, wo er allen übrigen fehlt, wie er in allen und dem skr. selbst in 
sex shash gebricht, gleichwol in früherer zeit vorausgesetzt werden mufs, 
da es glaublich scheint dafs die cardinalzahlen V-X auf gl eichen fufs geschnit 
ten waren. Der mehr oder minder gestörte oder zutreffende parallelismus 
rechtfertigt nun den schlufs, dafs schwed. nio so gut der ausfüllung bedürfe 
als tio oder sju, obw r ol ein grund vorhanden sein wird, der niun und ivvia 
ihre muta früher einbüfsen liefs als taihun decem freuet dashan, und das scheint 
mir auch Ursache, warum novem und navan blofses Y ohne muta zeigen, 
erst wenn man nagvan ergänzt finden sich alle cardinalien IY-X gleichmäfsig 
ausgestattet, d. h. mit schliefsender muta der wurzel versehn. IIIIII sind 
anders gestaltet; doch da eka inlautenden consonant besitzt,[jeden egy und 
die einzahl andrer sprachen, bis auf das scythische a^ifxet hin, seiner nicht 
entrathen, warum sollen allein dva und tri ihre wurzel vocalisch enden, da 
uns tvaddje tveggja und Jariggja der consonanz versichern? 
Drückte nun der Friese sein IX durch niugun (wie VII durch siugun), 
der Angelsachse durch nigon aus, so scheint dies dem sigel = sauil, dem sae- 
gon = sehvun, dem hrägel vestis = ahd. hregil entsprechend, das G mithin 
dem gothischen in magus, nicht dem V in mavi oder im lat. novem; engl, 
nine ist wieder dem goth. niun, nhd. neun ähnlich geworden, für das ags. 
organ war IG ein beliebter laut, der auch oft, was nicht verhohlen werden 
soll, die flexion an der stelle erweitert, wo andere mundarten blofses I ver 
wenden, so steht hlaefdige (lady) = hlaefdie, in der prima praes. schwacher 
verba £>olige herige monige, im inf. jjoligean herigean monigean, oder im 
gen. pl. statt Dena Danorum Beov. 401. 504 erweitertes Deniga 698 Deni- 
gea 3163. 3338. 3359, und statt venaleäs spei expers venigealeäs Beov. 3326. 
doch mitten in, dicht an der wurzel werden diese buchstaben andern und 
festem grund haben. Auch das latein leitet von abies aper abiegnus aprug- 
Prf\ a qcBu Ahcakktt. 
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