Full text: Der Winsbeke und die Winsbekin

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VORREDE 
namen des Winsbeken und der Winsbekin irgendwo in 
diesen gedickten lesen; sie könnten nicht blofs ein wiser 
man und ein wiplich wip heifsen, auch die behauptung, 
ein geschleckt der Winsbeken sei sonst nicht bekannt, ist 
irrig, 
Adelung {Magazin für die deutsche spräche 2, 3, 13) 
meldet, und Docen {Mus, 1, 220) wiederholt es, zu Fried 
richs des ln zeit habe es in Baiern eine angesehene adel- 
lichc familie von Winsbeck gegeben. Friedrichs eriväh- 
nung rührt wohl aus Goldasts erträumter behauptung her, 
der Winsbeke sei am hofe Friedrichs und seines sohnes 
Heinrich angesehen und sein weih, die Winsbekin, dem 
frauenzimmer vor gesetzt gewesen (Paraen. s. 387, vergl, 
s, 402) 5 Baiern als die heimat der Winsbeken hat Adelung 
ohne zweifei aus einem briefe von Marcus Welser an 
Goldast {vom 4n februar 1604, Virorum clarorum et 
doctorum ad Melchiorem Goldastum epistolae, ex biblio- 
theca Henrici Günteri Thülemarii s, 112), oder vielmehr 
aus der stelle die Bodrner (Proben der alten schwäbischen 
poesie s, vii) aushebt, — neque in Winsbekiis te iuvo. 
Winsbekiorum familia nuper apud Boios intercidit; quae 
an huc quidquam faciat eogitabis. von neueren sind diese 
worte Welsers übersehen worden; sie hätten vor aller 
hand ungehörigem hinundherrathen bewahren können. 
Ein dichtername {denn anders ist der ?iame sicherlich 
nicht zu fafsen) steht nur in der Pariser handschrift, 
Der Winsbeke und als Vorschrift für den Schriftmaler 
Von Winsbach; was die Weingarter hat, Winsbeck und 
bei dem anderen gedickte Diu Winsbeckin, ist von einer 
hand des neunzehnten Jahrhunderts bei geschrieben, eine
	        
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