Full text: Frankfurter Musenalmanach (1781)

Gespräch 
zwischen zween Sicilianerm 
A. dln diesem Baum beschloß mein theures 
Weib sein Leben. 
$3. Ach! wolltest du mir wohl davon ein 
Propfreis geben?*) 
Wagner. 
Auf die Statue 
der Gerechtigkeit, die auf einen 
Marktplatz gesollt worden. 
d?ein, sagt mir, Nachbar Veit, 
Warum steht die Gerechtigkeit 
Auf unserm Markt seit ekn'gcr Zeit? 
„Hum! daß ihr das nicht wißt! 
„ Weil sie nun zu verkaufen ist! 
Andre. 
An 
*) Cicero Lib. II. de Orat. Cap. 69, 
An Bertrade. 
wünschest auf der Maskerade 
Von jedem ungekannt zu seyn? 
Dafür ist guter Rath, Bertrade, 
Hüll dich ins Kleid der Tugend ein! 
Wagner. 
Das Ende 
vom S t u z e r l c b e n. 
ßsh, buhlerischer Schmetterling 
Flog lang im Glanz der Morgenröthe 
Um alle Blumen auf dem Beete, 
Mit jeder tändelte das flatterhafte Ding, 
Wollt' immer weiter, weiter schweben, 
Und blieb am Abend dann auf einer Distel 
kleben- 
ronwildungrn.
	        

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