Volltext: Die deutsche Heldensage

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1812* S. 59) angezeigten, zu dem Rosengarten A gehörigen 
Handschrift gleichfalls dieser Name, ist aber dort, wie in einer 
vorhin (S. 191) angeführten Stelle aus dem Anhange des 
Heldenbuchs und vielleicht im Siegenot (s. unten) für Ame- 
ioit gesetzt, was hier unmöglich der Fall seyn kann, da dieser 
Ameioii mit auftritt. Wir erfahren nichts näheres von ihm, 
will man nicht in der Antwort, die er dem Hildebrand bei dem 
Aufruf zum Kampfe mit Gibich gibt, eine Beziehung auf 
frühere Berhaltnisse sehen (25 b ): 
Ich besten in willecliche, sprach herzog Amelunc 
dem geflehte wirde ich nimmer holt, sie sin alt 
oder junc. 
kein heit wart nie so kuene, sie habent in vür niht. 
7) Daß Wittich nicht eher kämpfen will, als bis sich Rü 
diger wegen Nudungs Tod mit ihm versöhnt hat, ist schon oben 
(S 10s) bemerkt. Wer in das Gedicht diese Beziehung ein 
rückte , bedachte nicht, daß die Schlacht, worin Nudung blieb, 
noch gar nicht konnte vorgefallen seyn. 
8) Als für den Walther von Waskenstein ein Gegner aus 
findig zu machen ist, sagt Hildebrand (7*): 
dem ich sinen kernpfen, weig got, niht finden kan, 
eg si dan Dietleip von Stire, der ist ein starker man. 
hüls uns der herzöge, vil lieber herre min, 
so mühten wir mit vröuden wol riten an den Rin. 
Do sprach der wol gezogen von Berne her Dieterich: 
ich hdn im gedienet kleine, da% riuwet ietzut mich. 
Worauf sich das bezieht, weiß ich nicht zu erklären (vgl. oben 
S. 194). 
Dietleib kämpft mit Walther (in D mit Stuffing) und bei 
den wird der Sieg zugesprochen (23 a ): 
Sie bunden abe die helme und nigen der künegin. 
uf faste sie (Kriemhild) irieclichem ein rosen krenzelin, 
ein helen und ein küssen gab sie da ie dem man. 
do wurden eit gesellen die stolzen recken wol getan. 
Won dieser Verbindung beider Helden weiß sonst kein Gedicht. 
9) Norpreht. Als der Zug am Rhein anlangt (iZb): 
do sprach der künec Etzel: wol lieben herren min, 
nuo ratet alle geliche, wie körnen wir über Rin. 
do sprach der alte Hildebrant vil gezogentiich: 
niht mit gewalte, vil edeler künec rieh. 
dag läge ich in wiggen, sprach her Hiltebrant, 
Norpreht heißet der ferge (tuot uns dag buoch 
bekant),
	        

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