Full text: Altdeutsche Waelder. - Band 3

Geschichte vom Feuerfunken. 
fit idh 
iMhji 
hier kjemur eitt litid aftntyri: at eirn neysti vard 
laus oc fesiist i einu hust, oc vard thar af mikill eldur, 
Hann sso stet* t boegina oc brendi hana alla; eldurinn 
throadist nu so mikid, at Hann atladi at brenna upp 
allt laudid, oc hljop i bygdina, enn er Hann kom 
undir eina hlyd, kom thar amoti honum eirn litill 
läkur oc hljop thegar i Hann, enn Hann hrök undann 
oc komst ej leingra a framm; tha kom dögg af himnt 
vc slöckti balid, oc so mun med oskum fara. 
„Hier folgt ein kleines Märchen: ein Funken 
wurde los (frei) und setzte sich in einem Hause fest, 
da ward daraus ein groß Feuer, das schlug in die 
Stadt und verbrennte sie ganz, und so groß wuchs das 
Feuer, daß es das ganze Land aufzubrennen dachte, 
lief hinaus ins Feld, aber wie es unter eine Schlucht 
kam, ging ihm ein kleines Bächlein entgegen, aber es 
(Feuer) lief alsbald darein und es (Bachlein) kroch 
(wand sich) davon und kam nicht mehr zum Vor 
schein; da siel Thau vom Himmel und schluckte den 
Feuerbrand und so mußte er in Asche aufgehen." 
Dieses wird in der ist. Blomsturvallasaga einmal mitten 
in die Erzählung, und ohne daß es damit i«sammenhinge, ver 
muthlich weil es dem Schreiber gerade beifiel, eingeschaltet. 
Etwa erzählte man den Kindern solche einfache, aber wirklich 
epische Fabel» beim Dekrachre» der Feuerfunken, vergl. Kinder, 
märchen l. lviii.
	        

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